Shahak Shapira

Kulturzentrum dasHaus, Bahnhofstraße 30, 67059 Ludwigshafen

Die Leesreihe europa_morgen_land 2016 / 2017 beginnt mit neuester deutscher Literatur - mit Shahak Shapira

Shahak Shapira, geboren 1988 in Israel, ist ein israelischer Schriftsteller deutscher Sprache, Musiker und Kreativdirektor. Shapira wurde am Silvesterabend 2014 in Berlin angegriffen und in der Folge überregional bekannt. Über dieses Ereignis schrieb er ein autobiografisches Buch namens „Das wird man ja wohl noch schreiben dürfen!“. Dieses erschien am 21. Mai 2016 im Rowohlt Verlag. Zusätzlich veröffentlichte Shapira mehrere Artikel für die Nachrichten-Website Stern.de.

» „Mensch, das ist ja fast wie zu Hause hier!“, schreie ich, um die Explosionsgeräusche der Silvesterraketen zu übertönen. Alle lachen. Die meisten kennen mich erst seit einigen Stunden, doch sie wissen schon, was ich mit „zu Hause“ meine. Obwohl mich der liebe Jehova mit einer überaus arischen Tarnung ausgerüstet hat, ist meine jüdische Herkunft eines der ersten Dinge, die man über mich erfährt «

(Aus: Das wird man wohl noch schreiben dürfen! © Rowohlt 2016)

In angenehmer Atmosphäre wird es die Möglichkeit zum anschließenden Gespräch zwischen Autor und Publikum geben.
Moderation: Maike Lührs

Eintrit: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro - nur Abendkasse.

Veranstalter: Kulturamt Mannheim und Kulturbüro Ludwigshafen in Kooperation mit der Stadtbücherei Frankenthal, Kultur Rhein-Neckar e.V. und KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V.

QUATTROLOGE 20PLUS

Ernst-Bloch-Zentrum Walzmühlstr. 63 67061 Ludwigshafen

Wir laden sehr herzlich zur Eröffnung
QUATTROLOGE 20PLUS mit der Ausstellung
„Lyrik und Kunst“ ein.

Literatur und Lyrik

Ernst-Bloch-Zentrum Walzmühlstr. 63 67061 Ludwigshafen

Die Ausstellung „Lyrik und Kunst“ stellt die Ergebnisse von Kollaborationen in der Vergangenheit und neue Werke vor.
1997 führte die Beschäftigung mit Ossip Mandelstam im Rahmen von QUATTROLOGE u. a. zu einer Ausstellung von Oleg Korchagin und Ulrich Thul. 2013 haben die beiden Künstlern parallel Gedichte von Hasan Özdemir bildnerisch umgesetzt. Teile dieser beiden Projekte werden im Ernst-Bloch-Zentrum gezeigt, zudem sind Zeichnungen, Collagen, Gemälde von Oleg Korchagin und Ulrich Thul zur Lyrik von Daniil Da zu sehen. Olga Egorova porträtiert deutsche und russische Literaten.

Die Ausstellung 'Lyrik und Kunst' IST VOM 18. November 2016 bis zum 17. Januar 2017 im Ernst Bloch Zentrum Ludwigshafen zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen.

Die Wahrnehmung des anderen in der russischen und deutschen Literatur

Ernst-Bloch-Zentrum Walzmühlstr. 63 67061 Ludwigshafen

Die Bedeutung von Literatur aus der Sowjetunion für die Literatur in der DDR liegt nahe. Der literarische Austausch zwischen russischen und deutschsprachigen Autoren hat jedoch eine lange Tradition. Goethe, Schiller, E. T. A. Hoffmann u.a. wurden von russischen Dichtern - Gogol, Odoevskij, Turgenev, Cvetaeva gelesen und haben deren Schaffen inspiriert. Russische Autoren hatten Bedeutung für deutschsprachige Schriftsteller: Tret’jakov für Bertolt Brecht, Dostoevskij für Thomas Mann. Paul Celan war von den Gedichten von Ossip Mandelstam beeindruckt. An Texten aus dem 19. und aus dem 20. Jahrhundert stellt Prof. Dr. Jürgen Lehmann wichtige Phasen und Aspekte des Austausches und der gegenseitigen Inspiration dar. In Workshops mit Dr. Anna-Katharina Gisbertz ( Universität Mannheim), Olga Gleiser (Universität Mainz und Würzburg), Olga Martynova (Autorin, Frankfurt) werden Texte besprochen.
In deutscher, englischer und russischer Sprache.

Jürgen Lehmann
1940 in Potsdam geboren. Studium der Germanistik, Slavistik und Philosophie an den Universitäten Münster i.W., Freiburg i. Br., Moskau und Leningrad. Lebt in Freiburg.