Volxtanz

Am Samstag, 11. Januar 2014, 20 Uhr findet im Kulturzentrum dasHaus das erste Gewinnerkonzerte von creole südwest - globale Musik aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen statt.

Das in Stuttgart ansässige Musikerkollektiv VOLXTANZ, dessen Mitglieder aus Schwaben, USA, Bayern und Italien stammen, feilt bereits seit 2007 an seiner ganz eigenen Version von Weltmusik und hat bereits drei Alben veröffentlicht. In ihrem Sound treffen Rhythmen und Samples aus aller Welt auf eine von Balkanbrass, Jazz, Afrobeat und vielem mehr beeinflusste Hornsection. Mit großer Spielfreude gelingt Volxtanz der Spagat zwischen Partyband und Klangexperiment.
„Eine Band, bei der höchstes technisches Können und spielerische Präzision einhergehen mit unglaublicher Energie und mitreißendem Groove.“ begründete die creole-Jury die Preisvergabe. Volxtanz holt aus der eigentlich überschaubaren Besetzung einer fünfköpfigen Brassband ein Maximum an Stimmungen heraus
Jeder der Musiker ist zwar ein Meister auf seinem Instrument, aber keiner spielt für sich allein, das Zusammenspiel und der Spaß der Bandmitglieder daran überzeugte nicht nur die Fachjury:

Pari San

Das zweite Gewinnerkonzerte creole südwest globale Musik aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz findet in Ludwigshafen am Freitag, 14. Februar 2014, 20 h im Kulturzentrum dasHaus statt.

„Pari San steht für gelebte kulturelle Vielfalt in einem spannenden dialogischen Elektro-Projekt“, heißt es in der Laudatio auf das außergewöhnliche Freiburger Duo mit dem Beatboxer Paul Brenning und der aus Persien stammende Sängerin Parissa Eskandari.
Persischer Gesang und elektronische Breakbeats ergeben spannende Schichtungen voller Kreativtiät und Originalität. In ihrem Klangkosmos ignorieren sie die Genregrenzen zwischen Pop, Hip-Hop, Folklore, Indie oder Electronica und entwickeln mit Pop-Appeal einen eigenen Sog. 2011, gleich nach dem creole-Sieg mit PAPAUL begann Paul Breining mit Parissa Eskandari die Arbeit am gemeinsamen Debutalbum „Thalamus“. Parissas Stimme changiert zwischen der vielschichtigen Sangeskunst einer Kate Bush und der großer orientalischer Sängerinnen. Bei ihren Liveperformances wird geloopt, mit Stimmeffekten gearbeitet und der Auftritt mit Projektionen angereichert. So gelingt es, eine globale Musik abseits ausgetretener Pfade zu machen. Überzeugend sind die engagierten Texte der Sängerin Parissa Eskandari, die in ihren Songs Gender-Themen ebenso kreativ streift wie Fragen nach kulturellen Spannungen und Toleranz. Beeindruckt hat die Jury auch die Gleichwertigkeit mit der die beiden Akteure ihre Perfomance umsetzen.

Parissa Eskandari - Gesang, Synthesizer, Keyboards
Paul Brenning - Beatbox, Gesang, Synthesizer

Eintritt: VVK 12 Euro zzgl. Gebühren | Abendkasse 15 Euro