Wir räumen auf!
Schützenplatz 67061 LudwigshafenWir räumen den Platz auf - und Laurent Leroi spielt dazu auf dem Akkordeon.
Wir räumen den Platz auf - und Laurent Leroi spielt dazu auf dem Akkordeon.
Nach 25 Jahren deutsch-russischem Kulturaustausch zeigen wir die Werke einer 23jährigen Künstlerin. In der aktuellen Ausstellung bei FranzundLissy zeigt Maria Kremena Tempera-Zeichnungen, die Rahmen eines Projektes am Gerassimow-Institut für Kinematografie (VGIK) Moskau im Frühling 2018 entstanden,
Bei einem Künstlerfrühstück haben wir Gelegenheit, die Künstlerin zu ihrer Arbeit zu befragen.
Maria Kremena wurde 1997 in einer Künstlerfamilie in Sotschi geboren. Seit ihrer Kindheit hat sie gezeichnet. 2013 – 2017 hat sie Kunstpädagogik an der Kunsthochschule in Soschi studiert. 2017 – 2018 hat sie Szenenbild an der VGIK in Moskau studiert. Im Herbst 2016 hatte sie ihre erste Ausstellung im Rahmen der QUATTROLOGE Im Jugendkulturzentrum Limburgerhof. Seit 2018 lebt sie mit ihrem Mann in Mannheim und arbeitet als selbständige Künstlerin. Ihr erstes Projekt in Deutschland war eine Wandmalerei in Cinema Paradiso und Arte in Ludwigshafen.
Frühstücksbüfett incl. Kaffee / Tee ab 14 Euro
Wir bitten um Anmeldung unter info kulturrheinneckar.de
Ausstellung vom 3.September bis 13.Oktober 2020
Claudia Bordi von den Lebensmittelrettern wird über ihr Engagement und dessen Hintergrund erzählen. Die Retter*innen sorgen für ein köstliches Abendbrot-Büfett aus geretteten Lebensmitteln und geben Tipps für verschwendungsarmen Umgang mit Nahrung. Beim gemeinsamen Abend-Brot können wir uns zum Umgang mit Lebensmitteln und über mögliche Strategien gegen die enorme Verschwendung austauschen.
Kostenbeitrag ab 10 Euro (give what you want)
Für Menschen mit geringem Einkommen haben wir ein Kontingent an Freikarten.
Das Künstlerpaar illig und illig arbeitet als BegriffsBilder an der künstlerischen Erforschung neuer Handlungsmöglichkeiten. Dafür schaffen sie Räume, in denen Kunst als Vorschein des 'Noch-Nicht' Gelegenheiten gibt, dieses Ungewisse, Unbestimmte, Ungefähre sinnlich auszuprobieren, zu erspüren.
Die Frage des Ge-Denkens begleitet das Schaffen des Künstlerpaars seit vielen Jahren. So haben sie mit „Die Großen Schuhe Luthers“ 2017 einen Gedenkort im Wormser Garten des Heylshofs zum 500. Jahrestag der Reformation im Lutherjahr 2017 geschaffen. In Tiberias/ Israel zeigten sie im Auftrag der Stadt Worms „Herausgerissen“, in Formaten wie „Namen Aufheben“ beleben sie den Denkmal-Begriff neu als Orte der Begegnung und Verhandlung.
Mit der Installation „Stabhoch aus der Krise“ beginnt KRN am Schützenplatz eine Reihe von Kunstprojekten im öffentlichen Raum, die zum einen den Regeln der Pandemie entsprechen, die aber auch den aktuellen Diskurs zum Umgang mit Denkmälern und Öffentlichkeit befördern sollen.
Der Vortrag beleuchtet die widersprüchlichen Entwicklungen und Reformen in Gesellschaft und Kultur nach Stalins Tod 1953. Die Entstalinisierung wird häufig mit der Metapher des „Tauwetters“ belegt, die den gesellschaftlichen Aufbruch und die politische Liberalisierung bezeichnete. Außenpolitisch rief Chruščev den friedlichen Wettbewerb mit dem kapitalistischen Westen aus. Innenpolitisch versprach er den Menschen damit nicht nur Frieden, sondern auch mehr Konsum, einen höheren Lebensstandard und durch den Wohnungsbau ein freieres Privatleben. Es entstand eine neue Jugendkultur, der Kulturbetrieb blühte – von stalinistischen Zwängen befreit – auf, erlebte aber auch neue Restriktionen. Dennoch konnten nun Autoren wie Aleksandr Solženicyn vom Leid des GULags berichten oder Evgenij Evtušenko Antisemitismus kritisieren. In Literatur, Theater, Film und Fernsehen wurden die Werte und Normen der sowjetischen Gesellschaft neu verhandelt.
Priv.-Doz. Dr. Kirsten Bönker arbeitet aktuell als Forschungsstipendiatin der Gerda Henkel Stiftung an der Universität Bielefeld zu einem Projekt über westliche Moskau-Korrespondenten im Kalten Krieg. Sie hat Professuren in Bielefeld, Oldenburg und Göttingen vertreten. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Geschichte des Zarenreiches und der Sowjetunion.