Duo Stiehler / Lucaciu

Franz & Lissy, Lisztstr. 176, 67061 Ludwigshafen

'Wenn die Menschen nicht zu uns kommen können, kommen wir mit unserem Duo Wohnmobil zu ihnen - in ihr Treppenhaus, in den Hinterhof, in ihren Garten oder auf ihre Terrasse. Natürlich unter Einhaltung aller Hygiene und Abstandsvorschriften.'
Duo Stiehler/Lucaciu - Hinter jedem Ton ein Wort, hinter jedem Song eine Geschichte. Duo Stiehler/Lucaciu erzählen sie, diese kleinen Geschichten des Alltags, die auf dem Gehsteig liegen und darauf warten, entdeckt zu werden – mehr mit dem Instrument, als mit dem Mund. Es sind die großen Melodien der kleinen, verrückten Dinge - Klanggeschichten, erzählt von den Instrumenten des Duos. Instrumentaler Pop zwischen dem Mut zum Augenschließen und Tobsucht im Sitzen!
Duo Stiehler/Lucaciu stehen für instrumentalen Pop, entwachsen aus einer klassischen Musikausbildung, geformt von einem gemeinsamen Jazz- Studium in Leipzig, inspiriert vom musikalischen Austausch mit zahlreichen Freunden und Größen der deutschen Musikszene. (Clueso, Annett Louisan, Max Prosa, Amanda, Günther „Baby“ Sommer)

Premiere: Lange Nacht der Ludwigshafener Balkonkonzerte

Franz & Lissy, Lisztstr. 176, 67061 Ludwigshafen

Die Balkonkonzerte gehen in eine zweite Runde und werden dabei von privaten Spender*innen und sowohl von der Stadt Ludwigshafen als auch der BASF SE und der BKK Pfalz unterstützt. Das lokale Bündnis für Kunst und Kultur in der Krise ist wichtig und es ist gut, dass die Bedeutung einer lebhaften Kulturszene vielen in der Krise erst recht bewusst geworden ist. Bei jedem einzelnen der bisher stattgefundenen Balkonkonzerte konnten wir erleben, wie wichtig Kunst ist. Balkons wurden zur Loge, auf denen man mit dem nötigen Abstand dabei war. Künstler*innen konnten auftreten, das Publikum lauschte – oft hingerissen. Welche eine Freude, ein solches Erlebnis teilen zu können. Wir sind sehr froh, dass es jetzt weitergeht. Froh sind wir auch, dass wir von nahezu allen Konzerten hervorragende Mitschnitte haben. Klaus Woller (Kameramann beim SWR) hat ehrenamtlich Konzertaufnahmen produziert. Diese Mitschnitte werden nun am 29. August bei einer Langen Nacht der Balkonkonzerte im Offenen Kanal und danach auch auf dem KRN-Channel bei youtube gezeigt. Zusätzlich zu den Konzerten konnten wir in Zusammenarbeit mit dem OK TV Ludwigshafen eine Sendung mit Gesprächen zu „Kunst in der Krise“ aufnehmen. Minister Prof. Konrad Wolf, Giorgina Kazungu-Hass (MdL), Marion Schneid (MdL und Stadträtin), Hans-Uwe Daumann (Sprecher der grünen Landesarbeitsgemeinschaft Kultur und Medien), Frieder Funk (Orchestermusiker), Eleonore Hefner (Geschäftsführerin KRN und Stadträtin) und Diethelm Messinger (Gastgeber) reflek-tieren die Situation der Kunst in der Pandemie und Möglichkeiten, in der Krise zu handeln. Gerne laden wir Sie und alle Unterstützer*innen von ◆ FÜR DIE KUNST! zu einem Rückblick und Ausblick ein. Wir erwarten Sie mit Ausschnitten aus den Konzertaufzeichungen und kühlen Drinks zu guten Gesprächen: Eintriit frei Wir bitten um Verständnis, dass eine Anmeldung obligatorisch ist. Mail an info kulturrheinneckar.de

Alle Balkonkonzerte nochmals in voller Länge erleben:

Listen to Jules

Musik von Welt

Erwin Ditzner

Laurent Leroi

Lyss Saul

Boesser + Schoenborn

Kroehn + Reinspach

Ditzner - Twintett

Nacht der Balkone

Zwischenlandung

Franz & Lissy, Lisztstr. 176, 67061 Ludwigshafen

Das deutsch-russischem Kulturaustauschprojekt QUATTROLOGE besteht seit 25 Jahren. Mit der Ausstellung Zwischenlandung beginnt Kultur Rhein Neckar eine Reihe von Veranstaltungen zu diesem Jubiläum.
Die Temperazeichnungen von Maria Kremena sind zum gleichnamigen Film entstanden. Diese 'lyrische Komödie' von 1963, Regie von Georgi Danelija, ist ein Porträt der Gesellschaft in der „Tauwetterperiode“ der nachstalinistischen Chrustschow-Periode der Sowjetunion.

Maria Kremena wurde am 5. November 1997 in einer Künstlerfamilie in Sotschi geboren. Seit ihrer Kindheit hat sie gezeichnet. 2013 – 2017 hat sie Kunstpädagogik an der Kunsthochschule in Soschi studiert. 2017 – 2018 hat sie Szenenbild an der VGIK in Moskau studiert. Im Herbst 2016 hatte sie ihre erste Ausstellung im Rahmen der QUATTROLOGE Im Jugendkulturzentrum Limburgerhof. Seit 2018 lebt sie mit ihrem Mann in Mannheim und arbeitet als selbständige Künstlerin. Ihr erstes Projekt in Deutschland war eine Wandmalerei in Cinema Paradiso und Arte in Ludwigshafen.

Die Tempera-Zeichnungen der Ausstellung sind im Rahmen eines Projektes am Gerassimow-Institut für Kinematografie (VGIK) Moskau im Frühling 2018 entstanden. Im Projekt ging es um eine Reinterpretation des sowjetischen Films „Spaziergang in Moskau“ von 1963 (Regie führte G. Danelija). Die im modernen Moskau entstandenen Werke spiegeln den Geist der Nachkriegszeit in der sowjetischen Hauptstadt wieder. In dieser sogenannten Tauwetter' -Periode unter Nikita Chruschtschow.
Nach Stalins Tod am 5. März 1953 begann unter Chruschtschow eine neue Ära: Entstalinisierung, Reformen und Kampagnen sollten gesellschaftliche Kräfte freisetzen – mit manchmal unerwarteten Folgewirkungen. Gleichzeitig rang die Sowjetunion im Kalten Krieg mit den USA um Weltgeltung.Befreiung vom Despoten, zarte Protestkultur und Poeten als Volkshelden: Die Zeit des Tauwetters in den Jahren nach Stalins Tod brachte eine Neudefinition des sowjetischen Lebens. Kultur und Politik erfuhren eine euphorische Phase der Liberalisierung. Doch schon mit der Entmachtung Nikita Chruschtschows setzte eine politische Restaurationsphase ein, die bis zur Perestroika andauern sollte. Heutzutage wird das Tauwetter oft nostalgisch verklärt, unter Historikern ist seine Deutung weiterhin umstritten.

Ausstellung vom 3.September bis 13.Oktober 2020

Christian Haas (Stimme), Max Jeschek (Gitarre) und Lyss Sprengard (Stimme)

Max Jeschek
Alles im Leben hat seine Zeit. Und manchmal braucht es einen ordentlichen Tritt in den Hintern, bis man kapiert, dass die Zeit reif ist. Als Max Jeschek mit vierzig Jahren in den Fluten des Atlantiks vor der Wahl stand spektakulär aus dem Leben zu verschwinden oder nun endlich das rauszulassen, was schon die ganze Zeit in ihm schlummerte, entschied er sich für letzteres. Well done! Denn heraus kommt seitdem ein nicht endender Strom aus Melodien, Harmonien, Sounds und Rhythmen, die sich zu immer neuen lebendigen instrumentalen Songs verbinden, zu hören auf den beiden bisher erschienenen Alben 'MAX JESCHEK' (2014) und 'GO!' (2016).
'Seine Titel sind laut und mitreißend, sie bringen aber eine ganz melodiöse, fast schon traditionelle Gitarre mit, eine umwerfende Motivik und einen unbändigen, harten Sound.', so die Presse. Es klingt als ob Joe Satriani und Michael Schenker gleichzeitig die Gitarre bearbeiten, nachdem sie erstmal eine Runde zusammen meditiert haben.

Christian Haas

Südklang

Lukaskirche, Kurfürstenstr. 46, 67061 Ludwigshafen

Weil es so schön ist, soll auch 2020 wieder ein Konzert von Nachbarn für Nachbarn stattfinden. Auf dem Bayernplatz werden Liegestühle aufgestellt, ein paar Bühnenplätze mit Sonnensegel markiert, für Durstige steht kühler Eistee bereit und schon ist alles bereit für ein besonderes Konzert unter schattenspendenden alten Bäume auf einem der schönsten Plätze Ludwigshafens. Das Publikum ist in der Mitte platziert, die Musiker spielen zweimal in der Runde nacheinander. Volkslieder aus Chile wechseln sich ab mit Coversongs, rockige Geigen mit klassischen Flötentönen.
Fast alle Musiker*innen wohnen im sogenannten Musikerviertel in Ludwigshafen-Süd. Zum Teil sind es akademisch gebildete Musiker, Mitglieder der Staatsphilharmonie, zum Teil Musiker*innen, die sich jenseits der Akademien entwickelt haben - wie zum Beispiel der international renommierte Percussionist Erwin Ditzner.
Zu den verschiedenen Formen der Professionalität kommt bei allen die Leidenschaft für Musik. Verbunden mit der Freude, gemeinsam mit und für Nachbarn zu musizieren, macht dies die Wohlfühlmischung dieses Nachmittags aus.

Nach dem Konzert, das auf dem Bayernplatz sein wird, findet ein Picknick vor der Lukaskirche statt. Auch dieses „Tischlein deck dich“ ist von Nachbarn für Nachbarn. Barbara Schipper, Pfarrerin in LU-Süd ist überzeugt: „ Dieser Tag, den die Kirchengemeinde zusammen mit Kultur Rhein Neckar organisiert, wird so bunt wie unser Stadtteil. Wir wollen Gelegenheit geben, ins Gespräch zu kommen und einander bei mitgebrachten Leckereien kennenzulernen.“

Thomas Siffling und Friends

Umspannwerk am Lutherplatz Ludwigshafen

Extra für das Konzert zusammengestellt, präsentiert der Trompeter Thomas Siffling eine Rhein Neckar Special Band. Mit dem Ludwigshafener Saxophonist Olaf Schönborn hat Siffling einen seiner langjährigsten musikalischen Weggefährten an seiner Seite.
Die Sängerin Jutta Brandl aus Schifferstadt komplettiert die Frontline. Die Rhythmusgruppe besteht aus dem Dürkheimer Drummer Tobias Frohnhöfer, dem Speyerer Gitarrist Bernhard Sperrfechter und dem Mannheimer Bassisten Tobias Schmitt.
Freuen sie sich auf schönen, relaxt sommerlichen Jazz mit großartigen Musikern der Metropolregion.

Die zweite Runde der Ludwigshafener werden durch private Spender*innen und auch sowohl von der Stadt Ludwigshafen als auch der BASF SE und der BKK Pfalz unterstützt.