Fatma Aydemir

Kulturzentrum dasHaus, Bahnhofstraße 30, 67059 Ludwigshafen

Fatma Aydemir wurde 1986 in Karlsruhe geboren. Sie studierte Germanistik und Amerikanistik in Frankfurt am Main. Seit 2012 lebt sie in Berlin und ist Redakteurin bei der taz. Als freie Autorin schreibt sie daneben für zahlreiche Zeitschriften, unter anderem Spex und das Missy Magazine.

» Ich notiere die Bestellungen und gehe zurück zur Bar. Ich frage mich, was unsere vier Klone hier machen. Wahrscheinlich Urlaub. Aber fahren Kanaken in dem Alter nicht nach Antalya oder so? Wirklich gebräunt sehen sie nicht aus. Vielleicht wollen sie erst ein paar Tage in Istanbul chillen, und einer von ihnen hat Verwandte in Üsküdar und da pennen sie umsonst und kriegen Frühstück von irgendeiner Tante vor­ gesetzt, die ihr Leben lang Jungs bedient und deshalb Spaß daran hat. Und wenn die vier gegen Mittag aufstehen, ist das Bad stundenlang besetzt, weil sie sich nacheinander ewig für ihre Frisuren vor den Spiegel stellen, und nach dem Frühstück gehen sie dann schließlich raus und die Tante muss erstmal alle Fenster in der Wohnung öffnen, damit der penetrante
Deo-Gestank aus der Wohnung weht. «

(Aus: Ellbogen © Hanser 2017)

Moderation: PD Dr. Anna-Katharina Gisbertz

Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro - nur Abendkasse.

Veranstalter: Kulturamt Mannheim und Kulturbüro Ludwigshafen in Kooperation mit der Stadtbücherei Frankenthal, Kultur Rhein-Neckar e.V. und KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V.

Tijan Sila

Stadtbücherei Frankenthal welschagsse 11 67227 Frankenthal

Tijan Sila kam 1981 in Sarajevo zur Welt undvemigrierte 1994 mit seiner Familie nach Deutschland und verbrachte seine Jugend in der Pfalz.
Er studierte Germanistik und Anglistik in Heidelberg. Heute lebt er in Kaiserslautern, wo er als Lehrer an einer Berufsschule arbeitet.
»Tierchen unlimited« ist sein erster Roman.

Andreas Kapsalis

Lukaskirche, Kurfürstenstr. 46, 67061 Ludwigshafen

Andreas Kapsalis, Sohn griechischer Einwanderer, wuchs in einer musikalischen Familie in einem Vorort von Chicago auf. Seine Mutter infizierte ihn mit Ihrer Liebe für griechische Musik und sein Vater, ein Violinist, lehrte ihn klassische Musik, Grundlagen und Disziplin für die lange musikalische Reise. Durch die Großfamilie war seine Jugend reich an Poesie, Malerei, Skulptur, sowie Respekt und Liebe für alle künstlerischen Medien. Sobald er das Instrument halten konnte, begann er autodidaktisch mit der Gitarre. Bald begann er zu komponieren und transkribieren - offen für alle Musikgenres. Im Alter von 18 Jahren begann Andreas Kapsalis eine Lehre bei einem Geigenbauer. Nach einem Unfall beim Fingersatz-Schnitzen musste er fürchten, nie wieder Gitarre spielen zu können. Das war für ihn unvorstellbar und er experimentierte mit einer seltenen Technik, dem acht-Finger-Tapping. Er lernte, nur mit seiner rechten Hand zu spielen. Nach mehreren Monaten harten Trainings war seine rechte Hand in der Lage, die Arbeit von zwei Händen zu tun. Nach weiterer anstrengender Therapie erlangte er schließlich wieder volle Beweglichkeit beider Hände– und entwickelte so sein wirklich atemberaubendes Talent weiter.

Neben Einflüssen von Balkan-Folk spielt Klassik und verschiedenste Klangfarben von Gypsy, Jazz, Pop, Welt und sogar Rock eine Rolle. Andreas Kapsalis spielt und komponiert Weltmusik in einem eigenen und originären Stil.

Die Tickets für die Konzerte können ab sofort über die nachstehenden Links über unser Ticketing-System gebucht werden.

Internationales Frauenfest

Kulturzentrum dasHaus, Bahnhofstraße 30, 67059 Ludwigshafen

Beim Internationalen Frauenfest herscht buntes Treiben. Knapp 20 Infostände geben einen Einblick in viele wichtige Angebote für Frauen in Ludwigshafen.
Das Kulturprogramm ist so bunt wie die Festbesucherinnen: Koreanische Frauen trommeln, der ukrainische Frauenchor singt, neben kurdischen Volkstänzen gibt es Roma-Tänze aus der Türkei zu bestaunen, Beim gemeinsamen Singen mit Esther Lelle und Marlene Siegel zeigt sich die Textsicherheit, bei kolumbianischen, orientatlischen, hawaianischen und indischen Tänze komnt Bewegung in den Saal. Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck besucht das Fest seit vielen Jahren und wird dieses Jahr das erste Mal als Oberbürgermeisterin ein Grußwort sprechen.

Eintritt ab 111 Cent (jede gibt, was sie kann)

Das Fest wird veranstaltet von Kultur Rhein Neckar zusammen mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Ludwigshafen und dem Internationalen Frauentreff in Kooperation mit:

Agentur für Arbeit Ludwigshafen
Agentur für Arbeit Ludwigshafen