Kapiko

Kapiko wurde Anfang 2012 vom türkischen Kavalspieler Batuhan Aydin und dem österreichischen Komponisten und Pianisten Nikolaus Grill gegründet. Aydin und Grill trafen zum ersten Mal bei einem Projekt des Konservatoriums für Türkische Musik der Technischen Universität Istanbul aufeinander und waren ab da unzertrennlich. Schnell war klar: die Mischung aus Hirtenflötenklängen vom Ararat bis zum Balkan und mitteleuropäischen Sounds irgendwo zwischen Jazzkeller, Folklore und Altmeistern barocker Formen hat Suchtpotential. Mit dem unter anderem aus der İstanbuler Rembetikoszene bekannten Bassisten Neyzen Özsarı war das Line-up von Kapiko komplett.

Kapiko hat es in seiner noch jungen Geschichte geschafft, sich in der Vielfalt der Istanbuler Musikszene Gehör zu verschaffen. Der eklektische Mix aus Volksmusikstilen rund um den Globus sowie alten und neuen musikalischen Formen spielt mit festgefahrenen Musikauffassungen und bietet mehr als das, was gemeinhin gerne in die Schublade „Orient meets Occident“ gepackt wird.

Mit „On Bierli“ (Etnika Music Production) hat Kapiko mittlerweile die erste CD vorgelegt.

Kapiko sind:
Batuhan Aydin, Kaval (Hirtenflöte)
Nikolaus Grill, Piano

Almanya

Am Freitag 16. August 2013, 22 Uhr ist eine heitere kultur- und generationenübergreifende Familiengeschichte an der Blies zu sehen. Lustvoll wird mit Klischees gepielt und Türken und Deutschen der Spiegel vorgehalten. Ein türkisch-deutscher Familienverband wird auf die Probe gestellt, als der Patriarch in die Türkei zurück will. Die Tragikomödie thematisiert die Frage der Heimat und Identität türkischer Gastarbeiter in Deutschland über mehrere Generationen hinweg.
Deutschland 2011, Länge: 101 Minuten. Regie: Yasemin Şamdereli Musik: Gerd Baumann

Eintrittskarten
Plakate drucken, Gagen und Steuern, Ton und Licht, Bühne usw. Zuschüsse, Sponsoring und Spenden reichen nicht zur Deckung aller Kosten. Sie sorgen

Flamenco, Flamenco

Gedreht in der eindrucksvollen Kulisse des ehemaligen Weltausstellungspavillons in Sevilla und unter Einbeziehung von Kunstwerken von Picasso bis Klimt, gelingt Saura erneut eine atemberaubende filmische Verschmelzung von Licht, Musik und Tanz, eine Hommage an die Schönheit und Vielseitigkeit des Flamenco. Über 300 Mitwirkende zeigen nicht nur die traditionelle Kunst dieses spanischen Nationaltanzes, sondern auch neue, ungewöhnliche Formen (fusion flamenco). Als roter Faden durchläuft der Film die Lebensspanne eines Menschen von der Geburt bis zum Tod, jeweils assoziativ ausgedrückt durch unterschiedliche Tanz- und Gesangsstile. Ein überwältigendes Erlebnis für alle Sinne.
Spanien 2010. 90 Min. Regie: Carlos Saura. Tanzfilm ohne Dialoge. Mit Paco de Lucía, Manolo San-lucar, Israel Galván.

Eintrittskarten
Plakate drucken, Gagen und Steuern, Ton und Licht, Bühne usw. Zuschüsse, Sponsoring und Spenden reichen nicht zur Deckung aller Kosten. Sie sorgen

Los Chupacabras

Vor 10 Jahren trafen sich zwei Jugendliche - Richard Guerra Medina aus Peru und Miguel Igler aus Spanien auf einer deutschen Schule mit spanischem Zweig im Rheinland. Während der täglichen gemeinsamen Fahrten zwischen der Vorstadt Hürth und der Metropole Köln begannen ihre ersten Rap Sessions mit weiteren Musikern im Ambiente der Straßenbahn. So wurde die Idee des ChupaStylee geboren.
Im multikulturellen Köln, seit 2000 Jahren ein Schmelztiegel der Kulturen, trafen sie auf den Mexikaner Josue Avalos, der bereits seit einigen Monaten versuchte, als Sänger und Gitarrist in den Fußgängerzonen im Schatten des Doms Fuß zu fassen. Nach und nach schlossen sich der Niedersachse Matthias Kuhlgatz an den Keyboards, der nicht-polnische Kölner Sven Ostrowski am Bass und der nicht-hessische Schlagzeuger Benedikt Hesse aus dem Sauerland der Band an. Ergänzt wurde die Band durch den Trompeter aus dem Rechtsrheinischen, Markus Hieronymus Koch und durch die Stimme und Posaune der charmanten Chilenin Pia Miranda.
Doch was genau ist diese Musik „ChupaStylee“?

... ohne Chuplade im music business!