Anna Galkina

Sonntag, 21. Januar 2018, 17 Uhr
Müllers Café auf dem Museumsschiff Mannheim

Anna Galkina, geboren und aufgewachsen in Moskau, kam nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1996 mit ihren Eltern nach Deutschland. Nach einem Studium der Informatik arbeitet sie als Software-Testingenieurin, Malerin und Fotografin und lebt heute als freie Schriftstellerin in Bonn. 2016 erschien ihr Debütroman „Das kalte Licht der fernen Sterne“ in der Frankfurter Verlagsanstalt, der von dem Aufwachsen der Protagonistin Nastja in einer kleinen Stadt in Zentralrussland erzählt, ihrer Jugend in der
Sowjetunion und – nach der Wende – ihrer Hoffnung auf ein neues Leben.

» Die Agentur ist nur ein paar hundert Meter von der Bibliothek entfernt, aber schon auf dem
Weg dorthin wird klar, dass das Angebot meiner Mutter nicht ins Programm passt. Denn wenn
es schon Vorträge oder Lesungen sein sollten, dann bitte nicht von irgendwelchen Literatur-
wissenschaftlern, sondern von den Autoren selbst. Und dazu müssen die Autoren bekannt
sein. Sehr bekannt sogar, am besten – berühmt. Trotzdem wird meine Mutter großzügig zu
einem Kaffee in die Agentur eingeladen. Der Grund ist ihre Moskauer Aussprache, die die
Agenturchefin an ihre Heimatstadt erinnert. Die Sprache ist auch in Immigrantenkreisen ein
Türöffner. Und wenn jemand meint, dass alle Russischsprachigen sich gegenseitig als Lands-
leute wahrnehmen, dann kennt er sich mit Immigranten ganz und gar nicht aus. Die Aus-
sprache allein verrät viel: die Herkunft, das Bildungsniveau und sogar den sozialen Status. «
Anna Galkina, geboren und aufgewachsen in Moskau, kam nach dem Zusammenbruch der
Sowjetunion 1996 mit ihren Eltern nach Deutschland. Nach einem Studium der Informatik arbeitet
sie als Software-Testingenieurin, Malerin und Fotografin und lebt heute als freie Schriftstellerin
in Bonn. 2016 erschien ihr Debütroman „Das kalte Licht der fernen Sterne“ in der Frankfurter
Verlagsanstalt, der von dem Aufwachsen der Protagonistin Nastja in einer kleinen Stadt in
Zentralrussland erzählt, ihrer Jugend in der Sowjetunion und – nach der Wende – ihrer
Hoffnung auf ein neues Leben
Moderation: Gisela Kerntke
(Aus: Das neue Leben © Frankfurter Verlagsanstalt 2017)

Moderation: Gisela Kerntke

Veranstalter: Kulturamt Mannheim und Kulturbüro Ludwigshafen in Kooperation mit der Stadtbücherei Frankenthal, Kultur Rhein-Neckar e.V. und KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V.

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8 € / ermäßigt 5 € (nur Abendkasse)