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Urbane Musik des ETHNO-Team von Jeunesses Musicales Deutschland: Tayfun Ates (Spacedrum, Darbuka), Mouloud Mammeri (Gitarre), Pranita Rootmann (Gesang). Bernhard Vanecek (Posaune). Für die Kunst.

„Es ist alles drin: Die beiden Zwillinge Roland und Bernhard Vanecek sind klassisch ausgebildete Blechbläser und haben an der Musikhochschule Mannheim unter anderem bei Prof. Paul Schreckenberger ihren letzten Schliff erhalten. Das hält sie nicht davon ab, sich mit zeitgenössischer Musik zu beschäftigen – berühmt gemacht hat sie da ganz aktuell das neu erschienene Hörspiel „Räuber Hotzenplotz“ des WDR. Ganz klar, dass die beiden Herren über kurz oder lang mit dem Filigran-Drummer und Ausnahmemusiker Erwin Ditzner (Coleümes, MGBB) zusammentreffen mussten.

Ein aufs Minimum reduziertes Orchester ist entstanden und trifft mit seiner Spielfreude und spontanen Unmittelbarkeit beim Publikum zielgenau in Herz und Hirn. Eine unerhört-perfekte Symbiose von Symphonik und Jazz. Gängige Begriffe wie Rhythmusgruppe oder Lead- Instrument kann man beim DitznerTwintett getrost vergessen: Hier musizieren Tuba, Posaune und Schlagzeug auf Ohrenhöhe miteinander, so wie ein Klaviertrio von Mozart !

Bernhard Vanecek…… Posaune, Harmonika
Roland Vanecek………..Tuba, Harmonika und Keytar
Erwin Ditzner……………Schlagzeug

Bernhard Vanecek wurde in Frankfurt am Main geboren und wuchs in Schneckenhausen auf. Er begann mit 7 Jahren das Klavier- und mit 12 Jahren das Posaunenspiel. Während seines klassischen Posaunenstudiums bei Prof. Paul Schreckenberger widmete er sich zunehmend der Kammermusik und spielte in renommierten Symphonieorchestern wie z. B. dem SWR Rundfunkorchester.

Neben zahlreichen Produktionen beim WDR, SWR, BR, ARD, HR und 3sat spielte er beim Musical 42nd Street im Apollo Theater in Stuttgart und bei der Mardi Gras Brass Band. Seine große Vorliebe gilt seinen eigenen Formationen, wie z. B. dem Ditznertwintett, Netnar Tsinim oder auch den Wandermusikanten, mit denen er nicht nur in Europa sondern auch in Brasilien große Erfolge feiert. Die Wurzeln von Bernhard Vanecek liegen sowohl in Tschechien als auch in Mazedonien. Als Mitglied des Electric Balkan Jazz Clubs wandelt er musikalisch auf den Spuren seiner Vorfahren und hatte musikaiisch Kontakt zu Kostas Karagiozidis – dem er nun beim Balkonkonzert überraschend wieder begegnete. Musikalisch führten sie ihren Dialog weiter, als hätte es keine jahrelange Unterbrechung gegeben.
Mit Tayfun Ates ist Bernhard Vanecek in den letzten Jahren nicht nur bei ethno Germany unterwegs. Beide betreuen auch das Projekt Südklänge mit Jugendlichen der BBS II in Ludwigshafen. Tayfun Ates spielt Rahmentrommel, Davul, Darbuka. Der junge Musiker mit türkisch-bulgarischen Wurzeln tritt in zahlreichen Live-Formationen auf und gibt u.a. Kurse bei der OMM (Orientalische Musikakademie Mannheim). Seine eigenen Kompositionen mit verschiedenen bulgarischen, indischen, türkischen und arabischen Rhythmen hat er bereits bei den Fensterkonzerten bei FranzundLissy zu Gehör gebracht,
Isabell Eichenlaub ist seit Abschluss des Musikstudiums als Cellistin und Musikpädagogin tätig. Musik zu Theater, Tanz, Literatur und Bildender Kunst, Konzerte mit Ensembles für Neue Musik und Improvisation, Studioeinspielungen zu Hörspielen, Film, Rock- und Popmusik. Seit 2012 spielt sie auch die Campanula, ein celloähnliches Instrument mit zusätzlichen 16 Resonanzsaiten, welche einen obertonreichen und weit tragenden Klang bewirken.
siehe auch www.isabel-eichenlaub.de

Corona markiert einen Einschnitt, der für freie Künstler*innen und Kulturvermittelnde existenz-bedrohend ist. Viele freischaffende Künstler*innen können z.B. nicht von der Soforthilfe für Solo-Selbstständige profitieren, weil sie keine Betriebskosten haben und ihnen deshalb nur die Antragsstellung auf Grundsicherung bleibt.
Wir – Künstler*innen und Kunstschaffenden und Kunstfreund*innen und Mitglieder von Kultur Rhein Neckar – möchten mit unserer Aktion FÜR DIE KUNST! einen Beitrag zur Unterstützung von Künstler*innen leisten. Wir wollen Künstler*innen, die wir aus unserer Kulturarbeit der letzten 25 Jahre kennen, unterstützen und ihnen eine Verdienstmöglichkeit bieten. Wir würden uns freuen, wenn andere ähnliche Aktionen starten.
Uns geht es weder darum, reine Almosen zu verteilen, noch darum, Stadt, Land und Bund aus ihrer Verantwortung für die Daseinsvorsorge zu entlassen. Im Gegenteil: mit unserer Initiative wollen wir unsere Achtung vor der Kunst ausdrücken und unsere Überzeugung, dass die Gesellschaft Kunst braucht und deshalb auch für würdige Produktionsbedingungen für Kunst sorgen soll.
Wir starten mit drei Projekten, bei denen lokale Künstler*innen Honorare verdienen können (weitere Projekte sind möglich):

• Projekt 1:
Balkon-Konzerte. An Freitag Abenden ab 19 Uhr. Je ca. 30 – 45 Minuten.
Start am Freitag, 24. April 2020 mit JULES
Die Konzerte finden abwechselnd in Innenhöfen von Häuserblocks statt. Um größere Menschen-Ansammlungen zu verhindern, wird der jeweilige Ort nicht angekündigt.
Das erste Konzert fand im Areal Rottstr. / Brucknerstr. / Max-Reger-Str. / Bayern-Straße statt– Über 100 Wohn-Gemeinschaften und Familien konnten hier von ihrem Balkon das Konzert erleben, ohne das Haus zu verlassen.
Ähnliche Areale gibt es noch mehr in der Stadt!
(Gerne vermitteln wir auch Künstler*innen und oder unterstützen soweit es uns möglich ist!
• Freitag, 24. April 2020 mit JULES
• Freitag, 1. Mai 2020 mit MUSIK VON WELT. Isabell Eichenlaub (Cello, Akkordeon), Tayfun (Base-Drum, Darbuka), Bernhard Vanecek (Posaune, Melodika)
• Freitag, 8. Mai 2020 mit ERWIN DITZNER (Percussion)
Freitag, 15. Mai 2020 mit LAURENT LEROI (Akkordeon)

• Projekt 2
Fenster-Konzerte am Sonntag Abend. Sonntage 5., 12., und 19. April 2020
Der Schützenplatz bietet die Möglichkeit, ein Fenster-Konzert zu veranstalten, dass viele vom Fenster – unter Wahrung der geforderten sozialen Distanz – verfolgen können. Projekt wird evtl. Ende Mai fortgesetzt werden.

• Projekt 3
Schaufenster-Kunst / Kunst im öffentlichen Raum
In leerstehenden Läden können neue Ausstellungskonzepte für die Schaufenster entwickelt werden. Wenn Museen geschlossen sind, kann man hier – oder auch an anderen öffentlichen Orten – ohne Gefahr für die Gesundheit Kunst erleben.

FÜR DIE KUNST – Kulturförderung in der Krise
Unser Projektfonds wurde von einer Reihe an Erstspendere*innen eingerichtet und braucht mehr Spenden. Diese sind steuerlich absetzungsfähig und helfen, die vorgestellten Projekte durch- und fortzuführen.
• Um Spenden zu sammeln, geben renommierte Musiker*innen ab dem 3. Mai 2020 an drei Sonntagen jeweils um 16 Uhr an verschiedenen Standorten Balkon-Konzerte „Klassik zum Kaffee“ auf einem Balkon im Areal Max-Reger-Str,/ Rott-Str. / Wittelsbachstr. / Brucknerstr.
• Die Künstler Markus Stürmer, Ulrich Thul, Helmut van der Buchholz und Wolfgang Vogel gestalten als Dankeschön individuell für die Spender*innen Postkarten (Unikate)

Erstspender*innen
Heidrun Arnegger, Hans-Uwe Daumann, Frieder Funk, Johannes Graßl, Margarete Gauckler, Eleonore und Peter Hefner, Felix Hefner, Reiner Herschel, Karin Lambrecht, Petra und Markus Lemberger, Sibylle und Diethelm Messinger, Natice Orhan-Daibel, Nicole Ulmer, Dr. Hartmut Unger, Dr. Lida von Mengden, Gisela Witt.

Weitere Spenden auf das Konto von Kultur Rhein Neckar e.V. – Sparkasse Vorderpfalz, IBAN
DE93545500100000408351 www.kulturrheinneckar.de

Kunst und Politik – (wie) gehört das zusammen? Ist alle Kunst politisch? Gibt es ein l`art pour l`art? Braucht (Kommunal-) Politik Kunst oder ist Kunst ein Luxus, den man sich gar nicht leisten kann?
Spielen internationale Kontakte eine Rolle für den Stadtteil Süd – und wenn ja: welche?

Der Musiker
Bernhard Vanecek wurde in Frankfurt am Main geboren und begann mit 7 Jahren das Klavier- und mit 12 Jahren das Posaunenspiel. Während seines klassischen Posaunenstudiums bei Prof. Paul Schreckenberger widmete er sich zunehmend der Kammermusik und spielte in renommierten Symphonieorchestern wie z. B. dem SWR Rundfunkorchester. Neben zahlreichen Produktionen beim WDR, SWR, BR, ARD, HR und 3sat spielte er beim Musical 42nd Street im Apollo Theater in Stuttgart und bei der Mardi Gras Brass Band. Seine große Vorliebe gilt seinen eigenen Formationen, wie z. B. dem Ditznertwintett, Netnar Tsinim oder auch den Wandermusikanten, mit denen er nicht nur in Europa sondern auch in Brasilien große Erfolge feiert. Die Wurzeln von Bernhard Vanecek liegen sowohl in Tschechien als auch in Mazedonien. Als Mitglied des Electric Balkan Jazz Clubs wandelt er musikalisch auf den Spuren seiner Vorfahren. Mit ethno Germany hat er 2018 den creole_sommer beendet – und für 2019 viele neue inter-nationale und inter-kulturelle Pläne.

Die Mediengestalterin
Sofia Samoylova ist eine freie Filmemacherin, nach ihrer Ausbildung zur Mediengestalterin Bild und Ton studierte sie Medienproduktion in Wiesbaden. Mittlerweile ist sie auf Dokumentationen und Reportagen unter anderem auch im ausländischen Raum spezialisiert. Seit 2015 engagiert sie sich auch als ehrenamtliche Helferin in der Ostukraine und macht in dem Konfliktgebiet regelmäßig Fotoreportagen, die sie in Deutschland ausstellt.

Der Politiker
Christoph Heller ist Ortsvorsteher der Südlichen Innenstadt Ludwigshafen, er ist als Stadtrat Mitglied im Bau- und Grundstücksausschuss und im Sozialausschuss. Sein Schwerpunkte ‚Einmal Gemischtes‘ zeigen, dass er sich im Stadtteil um ‚alles‘ kümmert. Ehrenamtlich engagiert er sich in der Kirche, im Vorstand Haus und Grund, bei der IG Lu Süd, bei der Fastnacht, im Netzwerk Westend und beim Hafenfest
Er ist Malermeister, Gebäude-Energieberater und diplomierter Sachverständiger für sein Handwerk.

ACHTUNG Franz und Lissy ist noch Baustelle – die Veranstaltung findet im gleichen Haus – zwei Türen weiter – statt.

Eintritt frei * Spenden willkommen

VIELEN DANK: Die Reihe wird gefördert von Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz.
Für die Möglichkeit der Raumnutzung bedanken wir uns bei der TREUHAUS IMMOBILIENVERWALTUNG.

Musik wie ein Hauch von Tango, eine Prise Jazz, eine Ahnung von Samba und eine gute Portion traditioneller Tanzmusik – so fühlt es sich an, wenn Julio Rizzo (Posaune), Luciano Maia (Akkordeon), Hílton Vaccari (Gitarre) und Ricardo Arenhaldt (Perkussion) spielen. Das aus dem Süden Brasiliens, aus Porto Allegre, kommende Quatett nennt sich einfach und unverwechselbar „QUARTCHÊTO“.
Bei seinen ersten Tourneen in Deutschland 2012 und 2015 nahm das Quartett mit seiner überbordenden Spiellaune und dem faszinierende Zusammenspiel das Publikum gefangen.
Mit ihren Eigenkompositionen, die den argentinischen Chacarera oder Milonga ebenso einbeziehen wie den brasilianischen Vaneirao, Balao oder den Xote loten die Musiker die Grenzen ihrer Instrumente aus und scheuen sich auch nicht vor stilistischen Irritationen.
Jeder einzelne Musiker des Quartetts vermag zu begeistern: Der Saitenhexer und der Perkussionist Ricardo Arenhaldt harmoniert auf das Wunderbarste mit dem Akkordeon des großartigen Luciano Maia , das sich mal sich in Orgel, Mundharmonika und Flöte zu verwandeln scheint. Julio Rizzo schafft einen einfallsreichen, fulminanten Sound, perfekt ergänzt Hilton Vaccari an der Gitarre das Team.
Dazu die Rheinpfalz (Walter Falk, 2. Mai 2012):
„Das Quartett spielt auf wie eine Big-Band, und die vier erweisen sich als Meister der Synkopen. Das klingt wie ein Ozean aus Sound … Und den Kopf voller herrlicher Melodien haben die vier Brasilianer sowieso. Frenetischer Beifall.“

* Am Freitag, 11. Mai 2018, 12 Uhr, Zollhof 1 / 67059 Ludwigshafen spielt QUARTCHÊTO zu Präsentation des Inselsommer-Programmes (Eintritt frei)

Konzerte:

• Freitag, 11. Mai 2018, 20 Uhr Naturspur, Speyerer Str. 67a, 67166 Otterstadt

• Sonntag, 13. Mai 2018, 11 Uhr Kappelle im Park, 67117 Limburgerhof

12,- / 8,- Euro ermäßigt / Abendkasse 15,- Euro

Russland und Brasilien haben im geopolitischen Kontext nicht viel gemeinsam. Nicht so für Komponistin und Sängerin Rosa Morena Russa (bürgerlich Kateryna Ostrovska). Sie schafft es, romantische russische Melodien mit Samba und Bossa-Nova-Rhythmen zu verbinden.
Die gebürtige Russin kommt aus einer klassisch-musikalisch geprägten Familie, die auch in der jüdischer Musiktraditionen verwurzelt war. Schon als Kind stand sie auf der Bühne und durfte Europa bereisen. Als Erwachsene ging sie nach Brasilien und lebte für einige Zeit in Rio de Janeiro, um dort unter anderem mit namhaften Musikern zu spielen und traditionelle brasilianische Musikinstrumente zu erlernen.
Rosa Morena Russa – Gesang, Konzertgitarre; Dan Gottshall – Posaune; Leandro St. Hill – Saxofon, Flöte; Axel Burkhardt – E-Bass; Cesar Ferreira – Schlagzeug

Ein Projekt von KRN e. V. in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus Limburgerhof und dem Badehaisel Wachenheim und Naturspur Otterstadt.
Unterstützung kommt vom Kultursommer Rheinland-Pfalz, dem Bezirksverband Pfalz, der Stadt Ludwigshafen, der Gemeinde Speyer, der freundlichen Familienkasse BKK Pfalz, der Wohnungsbaugesellschaft GAG Ludwigshafen, von protech und Ritter Sport und der Sparkasse Rhein-Haardt.
Herzliches Dankeschön an alle!
Wir bitten alle Gäste, die Kosten mit einem Tagesbeitrag von 8,- / 5,- Euro mit zu tragen. Danke!

Bernhard Vanecek kennt man von den Formationen Ditzner-Twintett, Netnar Tsinim oder auch den Wandermusikanten. Mit Jörg Teichert verbindet ihn die Lust auf neue Entdeckungen und die Abneigung gegen stilistische Festlegungen. Jörg Teichert greift gerne mal zu Banjo, Mandoline oder Tuba und auch Jonathan Sells musikalisches Spektrum ist nicht eng gefasst. Von westlich-klassischer Musiktradition bis zu Progressivem Rock, von Jazz bis zu Orientalischem Maqam teilen sie ihre musikalische Weltoffenheit. Christine Hübner gibt diesem Zusammenspiel nicht nur die Stimme, sondern sorgt auch für den Rhythmus.

Überraschungsgäste werden erwartet!

Christine Hübner – Gesang, Rahmentrommel, Daf, Riq, Darbuka, Davul; Jonathan Sell – Bass; Jörg Teichert – allerlei Gebläse und Gitarren; Bernhard Vanecek – Posaune, Melodika

Ein Projekt von KRN e. V. in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus Limburgerhof und dem Badehaisel Wachenheim und Naturspur Otterstadt.
Unterstützung kommt vom Kultursommer Rheinland-Pfalz, dem Bezirksverband Pfalz, der Stadt Ludwigshafen, der Gemeinde Speyer, der freundlichen Familienkasse BKK Pfalz, der Wohnungsbaugesellschaft GAG Ludwigshafen, von protech und Ritter Sport und der Sparkasse Rhein-Haardt.
Herzliches Dankeschön an alle!
Wir bitten alle Gäste, die Kosten mit einem Tagesbeitrag von 8,- / 5,- Euro mit zu tragen. Danke!

Aus Schwaben, USA , Bayern und Italien stammen die Voxtanz-Musiker. In ihrem Sound treffen Rhythmen und Samples aus aller Welt auf eine von Balkanbrass, Jazz und Afrobeat beeinflusste Hornsection. Mit höchstem technischen Können, spielerischer Präzision und großer Spielfreude gelingt Volxtanz der Spagat zwischen Partyband und Klangexperiment. Viel Energie, mitreißender Groove – ein Maximum an Stimmung. „Volxtanz ist die reine Freude.“ Kein Wunder, dass Volxtanz beim creole-Wettbewerb 2014 zu den Bundessiegern gehörte.

Da kommt Ungewöhnliches zusammen: Ethno-Beat, lange, packende Schlagzeug-Soli und Blasmusik. Dazu gehören Saxofone, Posaune, Percussion, elektronische Effekte und vor allem ein Sousafon, ein Instrument, das sich um den Körper des Musikers herumwindet und verwandt ist mit der gemütlichen Tuba. Ein halber Posaunenchor, der jegliche Betulichkeit abgelegt hat.

Stuttgarter Nachrichten, Thomas Morawitzky, 18.7.2014

Steffen Dix – Saxophon, Elektronik * Heiko Giering – Saxophon * Florian Seeger – Posaune * Matthew Bookert – Sousaphon, Stimme * Peter Hinz – Perkussion * Michl Fischer – Drumsetcom

Musikantenbuckel gibt es in der Pfalz nicht wenige. Sie sind Zeugnisse einer Zeit, in der die Pfalz Auswanderungsland war und eine dieser Migrationsgeschichten ist die des Musikantenland. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich unter dem Druck von Überbevölkerung und Hungersnot in der Westpfalz der spezielle Erwerbszweig der Wandermusikanten. Um 1830 findet man sie bereits auf Straßen und Plätzen im benachbarten Ausland, und bald durchzogen sie die gesamte ‚zivilisierte‘ Welt. Ihr bevorzugtes Reiseziel jedoch waren die USA, wo sie ihr Publikum mit den ‚Schlagern‘ ihrer Zeit: mit beliebten Melodien, schmissigen Märschen, modischen Tänzen und Opern-Potpourris unterhielten.
So wie ehemals die ‚Mackenbacher‘ oder ‚Jettenbacher‘ bestreiten auch DIE WANDERMUSIKANTEN ihr Programm mit den unterschiedlichsten aktuellen Musikgenres. Die Bandbreite reicht von Pachelbel bis Pastorius, von Klassik bis Pop, von Volks- bis Filmmusik über Jazz, Swing und Soul, Funk, von afrikanischer und lateinamerikanischer Musik hin zu Balkanklängen. Die Vielfalt des Repertoires, präsentiert mit sprühendem Temperament und ansteckender Spontanität, begeistert Zuhörer jeden Alters.

Igor Rudytskyy – Trompete, Florian Wehse – Trompete, Bernhard Vanecek – Posaune, Roland Vanecek – Sousaphone, Thomas Hammer – Schlagzeug, Arne Moos – Schlagzeug

Eintritt frei. Spenden erwünscht und zur Finanzierung notwendig!