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Ute Zimmermann ist Pädagogin, Erzieherin und Lehrerin und schreibt kurze Geschichten und Gedichte in vorderpfälzischer Mundart und Hochdeutsch. Die Kurzform ist ihre eigentliche literarische Spezialität. Sie erhielt Preise beim Bockenheimer Mundartwettbewerb, beim Mundartwettbewerb Dannstadter Höhe und beim Mannheimer Literaturwettbewerb/Lyrik. Auch beim Saarländischer Mundartpreis 2011 wurde sie in der Kategorie Kurztext und Sonderpreis Lyrik ausgezeichnet. Mehrmals hat sie die Auszeichnung „Mundarttext des Monats“ der Bosener Gruppe gewonnen. Sie erhält Einladungen zu verschiedenen nationalen und internationalen Mundart-Werkstätten, Symposien, Mundartwochen und Festivals. Seit 1997 ist sie Jurymitglied des Mundartdichterwettstreits in Bockenheim, seit 2010 liegt bei ihr die Konzeption und Leitung der Bockenheimer Mundart-Werkstatt.
Isabel Eichenlaub ist ausgebildete Cellistin und Musikpädagogin. Sie ist Initiatorin und Mitgestalterin unzähliger Projekte, die musikalische Ausdrucksformen neu erfinden und kombinieren – Musik zu Theater, Tanz, Literatur und Bildender Kunst, Konzerte mit Ensembles für Neue Musik und Improvisation, Studioeinspielungen zu Hörspielen, Film, Rock- und Popmusik. Seit 2012 spielt sie auch die Campanula, ein celloähnliches Instrument mit zusätzlichen 16 Resonanzsaiten, welche einen obertonreichen und weit tragenden Klang bewirken.
In ihren Konzerten spielt sie Werke aller Epochen. ihre Eigenkompositionen und Texte erzählen von Liebe, Eigensinn, Bodenlosigkeit und allerlei Menschlichkeiten. Isabel Eichenlaub lässt in ihrem Soloprogrammen ‚Taugesang‘ und „Wolkenschuhzeit“ mit Cello, elektronischen Effekten und Gesang neue akustische Räume entstehen.
Pranita Rottmann kommt aus dem Norden Indiens. Sie hat klassischen indischen “Kathak” Tanz von Prayag Sangeet Samiti gelernt. Im “Shri Ram Bharati Kalakendra Institut” wurde sie in indischem “Contemporary Tanz” ausgebildet. Während Ihrer Zeit in Indien hat sie viele nationale Tanz Wettbewerbe gewonnen. Als Präsidentin der “Musik Tanz und Choreografie Society” der Delhi University hat sie mit Bollywoodgrößen wie Neeti Mohan getanzt.
Seit 2009 bietet sie Bollywood Tanz Kurse und Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Deutschland an. Als Tänzerin und als Sängerin hat sie hat viele Konzerte und Tanzvorführungen in ganz Deutschland gegeben. Nicht von ungefähr war sie Titelmodell des creole-sommers 2017, in der Metropolregion Rhein Neckar hat sie sich in viele creole- und Ethno-Projekte eingebracht.

n Strasbourg geboren, wuchs Laurent Leroi im Elsass zwischen Valse, Musette und Chanson-Klassikern auf. Mit acht Jahren trat er ins Akkordeonorchester ein, spielte sich quer durch die französische Akkordeon-Literatur. Mit achtzehn verschlug es ihn mit seinem Akkordeon in die Fußgängerzonen Mannheims und Heidelbergs. Schnell knüpfte er Kontakte zur Musikszene im Rhein-Neckar-Delta, Auftritte und Studioaufnahmen ließen nicht lange auf sich warten.
Bis 2004 lebte Laurent Leroi als freischaffender Musiker in Mannheim. Seitdem, ein paar Kilometer näher an Frankreich, auf der anderen Rheinseite in Ludwigshafen.
Bernhard Vanecek ist klassisch ausgebildete Blechbläser, was ihn nicht davon abhält, sich mit zeitgenössischer Musik zu beschäftigen. Das Ethno-Projekt von Jeunesse Musical liegt ihm besonders am Herzen, aber sein Welt-Musik-Offenheit zeigt sich an der Vielfalt seiner Musikprojekte. Mit großer Spontanität und Unmittelbarkeit trifft er beim Publikum Herz und Hirn.
Aus dem Ethno-Kreis kommt der Gitarrist und Sänger Mouloud Mammeri. Mit seiner Band BAZAAR gewann er 2017 creole SÜDWEST. Die Newcomer-Band mit algerischen, pfälzer, sibirischen und niederländischen Wurzeln überzeugte die Jury vor allem mit ihren groovigen Arrangements und der beeindruckenden musikalischen Umsetzung. Mouloud Mammeri steht für groove-orientierten Mischung aus afrikanischer und westlicher Musik die Bühne.
Auf diese Tanz-Insel kann man sehr gespannt sein!

Achtung: Pandemie-Regeln!
Spenden erwünscht!
Immer wenn es schön ist!

Das freut uns sehr. Beim Pogramm der BASF ‚Gemeinsam Neues schaffen‘ hat unser Projekt Süd-Klänge überzeugt.
Beeindruck hat die Jury das Netzwerk – und die Tatsache, dass der Spaß an der Musik ansteckend ist.
Warum haben wir Süd-Klänge gestartet?
Uns beschäftigt die Frage, wie ein gutes Miteinander in einer diversen Stadtgesellschaft entstehen kann? Das Schaffen von konkreten Räumen und Aktionen, in denen sich unterschiedlichste Menschen respektvoll begegnen können, ist der zentrale sozio-kulturelle Anspruch von Kultur Rhein Neckar e.V. (KRN). Als Träger im bundesweiten Netzwerk „creole-urbane Musik aus Deutschland“, ist uns nicht nur daran gelegen, im regionalen und im Bundes-Wettbewerb für die „Tonspur der Einwanderungsgesellschaft“ zu werben. Wir suchen darüber hinaus nach kontinuierlichen Entwicklungsmöglichkeiten und Transfers von musikalischen Formaten, die die Einwanderungsgesellschaft spiegeln, aber auch positiv gestaltend wirken.
Mit dem Stadtteil-Kulturprojekt „Süd-Klänge“ wollen wir Gemeinschaftsgefühl im Stadtteil ermöglichen und das gute Zusammenleben in einem urbanen Raum, der von Super-Diversity geprägt ist, stärken.
Kennenlernen – Teilhabe – gemeinsames Lernen – sich gegenseitig entdecken – Musik kennen lernen – gemeinsam etwas schaffen – sich wohl fühlen – sich wahrgenommen fühlen – etwas beitragen – gut zusammen leben in Ludwigshafen.
Kreative Dialoge zwischen Oud, Ney, Darbuka und Gitarre, Bass oder Violine, gewürzt mit einem Jodler aus dem Allgäu oder anatolischen Liedern – in der multikulturellen Gesellschaft gibt es viele wohlklingende Überraschungen. Vielfalt macht neue und spannende Verbindungen möglich, Rhythmen und Melodien des Orients können mit westlicher Harmonik oder jazziger Improvisation musikalisch begeistern und einzigartige Synthesen bilden – intellektuell anregend und emotional berührend.
„Einfach mal drauflos spielen. Alle gemeinsam. Daraus entwickeln wir Sounds und Grooves, improvisieren. JedeR ist mal Begleiter*in, mal Solist*in. Miteinander spielen, aufeinander hören und reagieren, voneinander lernen ist unser Motto. Wir inspirieren uns gegenseitig und lernen, wie auch mit nur ganz wenig Noten spannende und abwechslungsreiche Musik möglich ist. Dabei erwerben wir – eher nebenbei und spielerisch – Grundlagen zu Klang, Timing, Rhythmus, Melodie, Harmonie und Form. Zusammen entwickeln wir eigene Spielmöglichkeiten und verbessern und erweitern sie.“ -Bernhard Vanecek

Mit den Maßnahmen – den Musik-AGs in der Wittelsbach-Grundschule, der Berufsbildenden Schule Technik II und dem Geschwiister-Scholl-Gymnasium – und ETHNO-Ludwigshafen, der offenen Gruppe jeden Donnerstag – wird der Spaß am gemeinsamen Musizieren groß geschrieben. Alle einzelnen Gruppen werden sich zum Austausch und zur gegenseitigen Inspiration treffen und beim KunstKampus beim INSELSOMMER intensiv zusammen arbeiteN – die Ergebnisse werden am 19. Juni präsentiert (schon mal vormerken!).

Kunst und Politik – (wie) gehört das zusammen? Ist alle Kunst politisch? Gibt es ein l`art pour l`art? Braucht (Kommunal-) Politik Kunst oder ist Kunst ein Luxus, den man sich gar nicht leisten kann?
Spielen internationale Kontakte eine Rolle für den Stadtteil Süd – und wenn ja: welche?

Der Musiker
Bernhard Vanecek wurde in Frankfurt am Main geboren und begann mit 7 Jahren das Klavier- und mit 12 Jahren das Posaunenspiel. Während seines klassischen Posaunenstudiums bei Prof. Paul Schreckenberger widmete er sich zunehmend der Kammermusik und spielte in renommierten Symphonieorchestern wie z. B. dem SWR Rundfunkorchester. Neben zahlreichen Produktionen beim WDR, SWR, BR, ARD, HR und 3sat spielte er beim Musical 42nd Street im Apollo Theater in Stuttgart und bei der Mardi Gras Brass Band. Seine große Vorliebe gilt seinen eigenen Formationen, wie z. B. dem Ditznertwintett, Netnar Tsinim oder auch den Wandermusikanten, mit denen er nicht nur in Europa sondern auch in Brasilien große Erfolge feiert. Die Wurzeln von Bernhard Vanecek liegen sowohl in Tschechien als auch in Mazedonien. Als Mitglied des Electric Balkan Jazz Clubs wandelt er musikalisch auf den Spuren seiner Vorfahren. Mit ethno Germany hat er 2018 den creole_sommer beendet – und für 2019 viele neue inter-nationale und inter-kulturelle Pläne.

Die Mediengestalterin
Sofia Samoylova ist eine freie Filmemacherin, nach ihrer Ausbildung zur Mediengestalterin Bild und Ton studierte sie Medienproduktion in Wiesbaden. Mittlerweile ist sie auf Dokumentationen und Reportagen unter anderem auch im ausländischen Raum spezialisiert. Seit 2015 engagiert sie sich auch als ehrenamtliche Helferin in der Ostukraine und macht in dem Konfliktgebiet regelmäßig Fotoreportagen, die sie in Deutschland ausstellt.

Der Politiker
Christoph Heller ist Ortsvorsteher der Südlichen Innenstadt Ludwigshafen, er ist als Stadtrat Mitglied im Bau- und Grundstücksausschuss und im Sozialausschuss. Sein Schwerpunkte ‚Einmal Gemischtes‘ zeigen, dass er sich im Stadtteil um ‚alles‘ kümmert. Ehrenamtlich engagiert er sich in der Kirche, im Vorstand Haus und Grund, bei der IG Lu Süd, bei der Fastnacht, im Netzwerk Westend und beim Hafenfest
Er ist Malermeister, Gebäude-Energieberater und diplomierter Sachverständiger für sein Handwerk.

ACHTUNG Franz und Lissy ist noch Baustelle – die Veranstaltung findet im gleichen Haus – zwei Türen weiter – statt.

Eintritt frei * Spenden willkommen

VIELEN DANK: Die Reihe wird gefördert von Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz.
Für die Möglichkeit der Raumnutzung bedanken wir uns bei der TREUHAUS IMMOBILIENVERWALTUNG.

Der Newcomer kämpfte um jden Meter. Das creole / Inselsommer-Boot konnte sich als vor-vor-vorletztes Team auf Platz 17 wunderbar platzieren. Danke an alle Paddler*innen!
Mit
dabei warehen Lore und Mahmoud, Allaa und Anja, Thorsten und Hans-Uwe. Ihr seid Held*innen!

Der creole_sommer 2018 ist zu Ende … nein!
Ein Abschlusskonzert der Sonderklasse mit 40 Musiker*innen aus fünf Kontinenten- ETHNO GERMANY
bietet noch mal volles creole-feeling.
ETHNO lädt junge Menschen aus verschiedenen Ländern und vielfältigen Kulturen ein,
auf der Basis traditioneller Musik ihrer kulturellen Hintergründe offen und frei miteinander zu musizieren.

ETHNO ist ein Musikprogramm der Jeunesses Musicales International (JMI) für interkulturelle Verständigung, das
Begegnungen zwischen europäischen, arabischen, afrikanischen, asiatischen und amerikanischen Regionen eröffnet.

ETHNO findet regelmäßig in 22 Länder statt, unter anderem Australien, Belgien, Dänemark, Estland, Frankreich, Indien, Katalonien, Kroatien, Norwegen, Portugal,
Schweden, Uganda und Zypern
– und seit 2013 gibt es ein ETHNO Camp auch in Deutschland!

Zwischen dem 09. und 19. August 2018 kommen auf der Burg Lichtenberg 40 enthusiastische Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 16 bis 30 Jahren aus aller Welt zusammen, um gemeinsam traditionelle Musik zu spielen, zu lernen und zu lehren. Es geht darum, einander kennenzulernen, Ideen auszutauschen und Erfahrungen zu teilen. Vor allem aber werden vielfältige kulturelle Hintergründe erkundet und traditionelle Musik neu erfunden.

Bei ETHNO Germany geht es um die Menschen, um die Musik und um den Spaß.

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Ein Sommerabend
mit kühlen Getränken,
guter Stimmung, leckeren Snacks (- koreanische Sommerrrollen, Mehmet Alis beste Sucuk),
vielen netten Leuten und dem
einzigartigen und lebendigem Mix von
ETHNO Germany.
Vibrierend und inspirierend.

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Eintritt frei * Spenden willkommen!

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Kultursommer Rheinland-Pfalz, der Stadt Ludwigshafen,
von Jeunesses Musicales, Round Table Ludwigshafen und der Sparkasse Vorderpfalz!
Vielen Dank!

Der creole_sommer in der Metropolregion Rhein-Neckar – ein Sommer voller Musik. Theater und mehr ..

Musikalische Mitbringsel aus Brasilien und vom Balkan, aus Argentinien und Andalusien … – europäisch, weltoffen, vielfältig: so klingt creole_musik!
Mit dem INSELSOMMER beginnt der creole_sommer.
Am 11. Mai wird das Programm präsentiert, natürlich mit Musik und viel guter Laune. Alle sind eingeladen, zu kommen, sich zu informieren und mit Quartchêto richtig Lust auf den Sommer zu bekommen.

Kein Eintritt.

Zum ersten Mal seit der „Bundeswettbewerb für globale Musik“ 2006 gegründet wurde, fand vom 9.-11. November 2017 das Finale als Festival im Kulturzentrum Pavillon Hannover statt. Die Schirmherrschaft hatte die Deutschen UNESCO-Kommission übernommen. Bundesweit hatten sich rund 400 Bands in acht regionalen Vorentscheiden beworben, 15 davon wurden nach Hannover eingeladen, vier ausgelobte Preise wurden vergeben.
Ein breites Fachpublikum (Veranstalter, Agenturen und Labels) und 700 Besucher haben zwei Tage lang die Auftritte der Bands verfolgt und konnten sich einen Überblick über „Globalen Musik aus Deutschland“ verschaffen. Am frühen Samstag morgen wurden die Preisträger gekürt. Der Preis für herausragende musikalische Vielfalt der UNESCO City of Music Hannover (dotiert mit 1.500 Euro) ging an die Band Makatumbe aus Hannover, die für ihren energiegeladen Auftritt auch den Publikumspreis (1.000 Euro) erhielt. Ihr Repertoire reichte vom folkloristischen Jazz über moderne Soundcollagen bis hin zu virtuosem World und Future Pop.
Der creole Festivalpreis ging an die hessischen Musiker Aeham Ahmad und Edgar Knecht und an das Armaos Rastani Duo aus Nordrhein Westfalen. Beide Bands werden somit 2018 auf den großen Weltmusikfestivals in Deutschland auftreten, dem Rudolstadt-Festival, dem Bardentreffen Nürnbeg und dem MASALA Welt-Beat Festival. Der creole-Tour-Preis (eine Tour quer durch Deutschland) ging an Maik Mondial aus Bayern.
Im Rahmen des creole festival fand eine Fachtagung statt, die exemplarisch Gelingensbedingungen einzelner creole-Projekte auslotete und nach ihrer Bedeutung für die Entwicklung von Transkulturalität fragte. Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrats unterstrich die integrative Kraft der Musik und die Bedeutung des creole-Projekts.
Eleonore Hefner, Kultur Rhein Neckar e.V., die den Trägerkreis creole südwest (Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg) in der Jury vertrat, freut sich auf die Gastspiele der Preisträger und Nominierten beim creole_sommer, der ein weiteres Mal 2018 creole Bands in der Metropolregion Rhein-Neckar präsentiert.
„Das Bundesfestival hat die Vielfalt von Weltmusik in Deutschland gezeigt. Groove und Dekonstruktion, Afro-Funk, Folk-Jazz, Pop-Beats, Gypsy-Fusion – creole ist ein Fest der Verbindungen. Creole – das ist die Tonspur der Einwanderungsgesellschaft.“
Ein gutes Beispiel, wie Musik Grenzen überwindet, sei die rheinland-pfälzische Newcomer-Band Bazaar mit algerischen, pfälzischen, sibirischen und niederländischen Wurzeln, die amerikanischen Wüstenblues mit arabischem Skalengesang kombiniert und damit die Mojave-Wüste musikalisch mal eben in die Sahara verlegt.

Fotos (© Thomas Langreder)

Aus Altpapier entstehen neue Taschen …aus alten Tüchern kleine Püppchen – aus der gelesenen Zeitung wird ein Hut
– hier kann jeder kreativ werden!