
In der Reihe Matthäus&Musik spielen Claus Boesser-Ferrari (git) und Adax Dörsam (git) – zu erwarten sind akustische Überraschungen mit Melodien aus Winnetoufilmen und viel mehr, auch mit einer kleinen musikalischen Verbeugung vor Hans Reffert. Beide Ausnahmekünstler sind international gefragt, gemeinsam sind sie unschlagbar!
Claus Boesser-Ferrari gehört zur ersten Riege internationaler Vertreter der Akustik-Gitarre. „It is not too much of a stretch to say that if Hendrix had lived, this is the kind of music he would have been making!“ …schreibt das New Yorker Jazz Records Magazine über seine letzten Hendrix-Bearbeitungen. „….So wie der spielt keiner..“ schreibt die F.A.Z.
Boesser-Ferrari bewegt sich zwischen Hendrix, Fleetwood Mac, Pink Floyd, Charles Mingus bis zu Balladen von Leonard Cohen. Neben seinen eigenen Kompositionen greift er auch auf Kompositionen von HannsEisler, Kurt Weill zurück oder spielt Winnetou-Film-Melodien. All diesen Titeln verpasst er seine ureigene musikalische Handschrift, die sich zwischen percussiven Grooves oder auch lyrischen Soundscapes bewegt. Dazwischen kann auch ein Folksong aus Nigeria oder ein Volkslied aus dem 15. Jahrhundert auftauchen. Dies alles verarbeitet er zu einem einzigen spannenden musikalischen Gebilde mit grosser Dynamik. Boesser-Ferrari tourt weltweit und hat acht Solo-CDs bei AMR vorgelegt. Er schreibt Film- und
Theatermusik (u.a. für das Schauspielhaus Hamburg, die Schaubühne Berlin, Schauspiel Zürich u.a.)
Der 1955 in Mannheim geborene Adax Dörsam ist vielbeschäftigter Gitarrist unterschiedlicher Stile und Nerd exotischer Musikinstrumente. Bekannt wurde er als Sideman von Lydie Auvray und Joana sowie mit dem Gitarrenduo Schrammel & Slide. Zum siebzigsten Geburtstag veröffentlicht er unter dem Titel 25 ein neues Buch sowie ein Instrumentalalbum. Warum der Titel 25? Das beantwortet der im Odenwald lebende Autor in seinem Buch: „Weil ich im Hier & Jetzt lebe, weil ich 25 Wohnsitze hatte, weil die Quersumme von 25 sieben ist: Ich bin am 7. August geboren, und 7x ein Jahrzehnt ergibt 70 …“ Das Buch ist eine Mischung aus Autobiografie, Erlebnissen, Anekdoten, politischen Ansichten und Lebensweisheiten, Gedichten, Gemälden sowie privaten Fotos. Dörsam beschreibt seinen Wandel vom Kommunisten zum Vertreter der sozialen Marktwirtschaft. Er verrät, wie er zum inneren Frieden fand, und findet es gut, „woke“ zu sein. In Deutschland fühlt er sich wohl, regt sich aber über den Missmut der Deutschen auf. Als Weltmusiker berichtet er von Reisen nach Armenien oder Bhutan. Wer über den Jimi-Hendrix-Verehrer liest, erfährt viel über den Musikalltag, unter anderem von seinem ersten Job als Studiogitarrist für die Schlagersängerin Manuela oder wie er sich im Berliner ICC in den Gängen zur Garderobe verläuft. Für das parallele Album 25 spielte Dörsam fünfzehn Titel auf unterschiedlich klingenden Instrumenten ein wie Saz, Oud, Mandoline, Gitarre oder Lapsteel. Die Stücke klingen mal exotisch nach Hawaii oder Maghreb, dann wieder vertraut nach Fingerpicking – inklusive der Beatles-Hommage „When I’m Sixty Four“. Das klangfarbenreiche Album macht Spaß, weil jedes Stück anders klingt und deshalb überrascht – es ist so abwechslungsreich wie das Leben und Schaffen Adax Dörsams.
Getränke und Imbiss werden angeboten
Solidarisches Ticketsystem 5-15-30 Euro
Nur Abendkasse










