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Neue Eiszeit

3. Januar 2017 @ 12:30 - 14:30

Klaus von Beyme
studierte Rechtswissenschaft, Soziologie und Geschichtswissenschaft, nach vier Semestern wechselte er von der Rechts- zur Politikwissenschaft. Er studierte bis 1961 an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Universität Paris und als erster deutscher Student nacht dem Weltkrieg II an der Lomonossow-Universität, Moskau. Der außergewöhnliche Studienplatz in Moskau (1959–1960) ergab sich aus der Lebensgeschichte von Beymes, der in der Volkshochschule Russisch gelernt und sich erfolgreich für den Studentenaustausch beworben hatte. Von 1961 bis 1962 war Beyme „Research Fellow“ am Russian Research Center der Harvard University und Assistent bei Carl Joachim Friedrich. 1963 wurde er in Heidelberg zum Dr. phil. promoviert. 1967 habilitierte er sich in Heidelberg.
Anschließend war Beyme o. Professor an der Eberhard Karls Universität Tübingen (1967–1973), 1971 auch kurzzeitig Rektor dieser Universität. 1972 erhielt er einen Ruf an die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. 1973–1975 war er Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft.
Schließlich war Beyme 1974 bis 1999 ordentlicher Professor an der Universität Heidelberg und leitete das Institut für Politische Wissenschaft. 1982 bis 1985 war er Präsident der International Political Science Association, 1983 bis 1990 Mitglied des Research Council am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz, 1985 Gastprofessor an der École libre des sciences politiques in Paris, 1979 Gastprofessor an der Stanford University (Kalifornien), 1987 ff. Mitglied der Academia Europaea, 1989 Gastprofessor an der Universität Melbourne. 1990 bis 1993 war er Mitglied des Vorstandes der Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern; seit 1999 ist Beyme emeritiert.
Beyme erhielt vielfache Anerkennungen für seine wissenschaftliche Tätigkeit, u.a. 1995 die Ehrenmitgliedschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, 1998 die Universitätsmedaille der Universität Heidelberg und 2001 die Ehrendoktorwürde der Universität Bern. Außerdem ist er Mitglied der Academia Europaea und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. 2008 wurde er mit dem Schader-Preis geehrt. Beyme wurde am 2. September 2010 für seinen „gewaltigen Beitrag zur Entwicklung der Politikwissenschaft in Europa und der ganzen Welt“ als auch für seine langjährige Tätigkeit als Professor für Politikwissenschaft an den verschiedensten Universitäten weltweit mit der Ehrenprofessur der Lomonossow-Universität zu Moskau geehrt. Insbesondere habe er sich um die Entwicklung der Beziehungen zwischen der Lomonossow-Universität und den Universitäten in Deutschland verdient gemacht, so die Laudatoren. Die Verleihung der Auszeichnung fand im Rahmen eines Festaktes, zu welchem der Rektor der Moskauer Universität geladen hatte, im Beisein des Bürgermeisters von Moskau, Juri Michailowitsch Luschkow, statt.

Gert Weisskirchen
war von 1976 bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages, 1976 bis 1980 stellvertretender Obmann und von 1980 bis 1983 Obmann der SPD-Fraktion im Bundestagsausschuss für Bildung und Wissenschaft. Von 1987 bis 1990 leitete Weisskirchen die Arbeitsgruppe Rüstungskonversion der SPD-Bundestagsfraktion und war gleichzeitig Obmann der SPD-Fraktion in der Enquête-Kommission „Bildung 2000“. Von 1993 bis 1998 war er Sprecher der Fraktionsarbeitsgruppe Vereinte Nationen und von 1998 bis 1999 Fraktionssprecher für Kultur und Medien. Weisskirchen gehörte von November 1998 bis Oktober 2007 dem Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion an und war von 1999 – 2009 Sprecher der Fraktionsarbeitsgruppe Außenpolitik.
Er gehörte von 1994 bis 2009 der Parlamentarischen Versammlung der OSZE an, wo er von 1997 bis 2002 Vorsitzender des Ausschusses für Humanitäre Angelegenheiten und Menschenrechte war. Anschließend war er bis 2005 Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung. Von 2005 bis 2008 war Weisskirchen Persönlicher Beauftragter des OSZE-Vorsitzenden zur Bekämpfung des Antisemitismus. 2009 kandidierte Weisskirchen nicht mehr für den Bundestag.

Quelle Wikipeida

Eintritt
8 €, ermäßigt 4 €

Details

Datum:
3. Januar 2017
Zeit:
12:30 - 14:30
Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

Kultur Rhein Neckar e. V.
Telefon:
0621567266
E-Mail:
info@kulturrheinneckar.de
Veranstalter-Website anzeigen

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3. Januar 2017
Zeit:
12:30 - 14:30
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