Toilette als poetischer Randraum

Installation von Bettina Violet und Veronika Wallis-Violet

Donnerstag, 8. Oktober 2020, 19 Uhr
Lisztstr. 176 * 67061 Ludwigshafen

Eröffnung des Kunstprojekts - Toiletten-Poesie von Veronika Wallis-Violet und Bettina Violet
Einführung: Martin Wegner
Musik: Yann-Leon Damminger (Pop-Violin)

Bettina Violet ist 1943 in Breslau geboren, über viele Stationen kam sie nach Süddeutschland. Nach dem Studium an der Pädagogischen Hochschule, Hauptfach Kunst und einem Zusatzstudium der Sonderpädagogik arbeitete sie an einer Schule in Heidelberg und lebt ietzt im Ruhestand.
1996 veröffentlichte sie das Kinderbuch „Das wilde Löwenkind“im Beltz Verlag mit zahlreichen Flash-Installation im öffentlichen Raum („Der geflügelte Stuhl“) gesellte sie sich als Kunstguillera
Veronika Wallis Violet ist 1951 in Ludwigshafen geboren. Sie studierte in Heidelberg an der Pädagogischen Hochschule die Fächer Mathematik und Werken, arbeit an Sonderschulen und Grundschulen, zuletzt an der Bertha- Hirsch-Schule in Mannheim und beteiligte sich als Künstlerin an „Kunst zwischen den Jahren“ des BBK in Mannheim. Mit temporären Installation (Kinder an der Neckarufer- Nordbebauung) gehört auch sie zur Kunstguillera.

Bettina Viole und Veronika Wallis-Violet arbeiten seit vielen Jahren regelmäßig zusammen und haben viele gemeinsame Projekte im privaten wie im öffentlichen Raum realisiert - meist von kurzer Dauer und wieder abbaubar. U.A. auf der Fußgänger- Fahrradbrücke über den Neckar in Feudenheim, im Wald und auf im freien Gelände.

Als Künstlergemeinschaft „terra incognita“ Gestaltung haben sie zwei Toiletten im Zeitraum Exit gestaltet.

Für die Künstlerinnen sind Toiletten wichtige Räume, die von allen täglich mehrmals benutzt werden, denen aber, trotz mancher Bemühung sie zu gestalten, ein „Geruch“ anhaftet. Über ihre Funktion wird geschwiegen, hinweg gesehen und „hinweg gerochen“. Mit einigen der zahllosen Produkte, die in Toilette genutzt werden, gestalten sie die Toiletten von Franz & Lissy. Technische Unterstützung erhalten sie von Ernst Gramberg.

Eintritt frei.
Besichtigung zu den Öffnungszeiten des Cafés.