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Zusammen mit dem Trägerkreis creole südwest, dem Forum der Kulturen Stuttgart e.V.,dem Kulturamt der Stadt Mannheim, dem Tollhaus Karlsruhe e.V. lädt KRN zur Bewerbung für creole südwest ein!

Es werden Bands für den grenzüberschreitenden musikalischen Wettbewerb Weltmusik aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gesucht!

Noch bis 31. Oktober können sich professionelle Bands aus beiden Bundesländern, die vielfältige europäische und außereuropäische Musikstile im Kontext aktueller Musik zu
neuen Sounds verbinden, bei creole südwest bewerben. Die Sieger des Regionalwettbewerbs qualifizieren sich für den Bundeswettbewerb creole – Weltmusik aus Deutschland, der im Herbst 2009 in Berlin stattfindet.

Eine erfolgreiche Bilanz ziehen Peer Damminger (Kinder- und Jugendtheater KiTZ) Eleonore Hefner (Kultur Rhein-Neckar e.V.) für den diesjährigen InselSommer. Über zwanzigtausend Gäste besuchten die 69 Einzelveranstaltungen.

Das Angebot reichte vom europäischen Künstlersymposium mit beeindruckender Land-Art, Trommel- und Zirkus-Workshops, Rebellenseminaren bis hin zum gerne genutzten Spielangebot. Die KinderInsel im InselSommer hat sich vom Juniorpartner zu einem zentralen Bestandteil des Festivals entwickelt. Für viele Ludwigshafener Grundschülerinnen und –schüler ist der Besuch auf der Insel ein unverzichtbarer Höhepunkt des Schuljahresende.

„Dabei spielte das oft schlechte Wetter keine Rolle“, erzählt die Mitorganisatorin Bärbel Maier begeistert,„es waren nicht nur fast alle Aufführungen ausverkauft – wir mussten sogar noch vier Zusatzvorstellungen ansetzen.“ Der Zuspruch zu den vielfältigen Angeboten des KiT`Z bleibt also ungebrochen. Die Zahl der Zuschauer alleine der KinderInsel konnte von 6000 Besuchern im Vorjahr auf fast 7800 gesteigert werden. Vor allem aber die Theaterjurte, die in diesem Jahr durch die Unterstützung der Stiftung der ehemaligen Stadtsparkasse Ludwigshafen weiter ausgebaut wurde, setzte neu Akzente. In der intimen Atmosphäre eines kleinen Theaters wurden nicht nur Filme und Vorstellungen für Kinder gezeigt. Das Angebot der Ensembles wurde um sieben musikalische und kabarettistische Abendveranstaltungen ergänzt. „So konnten wir unserem Publikum in nur zwei Wochen in 33 Vorstellungen 14 verschiedenen Produktionen von vier Theatern, eine Lesung, drei Workshops und vier Filme präsentieren“, schließt Peer Damminger sein Resümee der KinderInsel 2007. „Das ist eine beachtliche Zahl für ein so kleines Ensemble.“

Neben dem Kindertheater hat das Weltmusik-Angebot, u.a. mit dem Creole-Weltmusik-Deutschland-Preisträgern Äl Jawala, Veranstalter wie Besucher restlos überzeugt. Sehr zufrieden mit dem künstlerischen Niveau der Angebote sind nicht nur die Veranstalter, sondern auch die Kritiken von Rezensenten und Besuchern sind durchgängig sehr positiv.
Umjubelte Konzerte mit furiosen Balkanmelodien von Äl Jawala, melancholischem finnischen Tango von Uusikuu mit Gast Ari Rasilainen, urbanem Klezmerklängen von Di Grine Kuzine, afrikanische Rhythmen von Djamel Laroussi, Folk von Lilith und dem Alevitischen Saz-Konzert – der musikalische InselSommer war von Weltmusik geprägt. Bei den Inselfrühstücken – deren Beliebtheit jedes Jahr noch weiter wächst – waren „local heroes“ gefragt. Bei der Coverband Chilled Out treffen Altmeister aus der Region zusammen und zum Ende des InselSommers ist das Konzert des Symphonischen Blasorchesters mittlerweile eine gute Tradition
Kunst am Rheinufer war ein fester Bestandteil der Inselsommer der letzten Jahre. Installationen in den Bäumen, ein Landeplatz für Engel am Ufer und ein weithin leuchtendes Windorgan gehörten zu den Höhepunkten der letzten Jahre.
2007 lud Kultur Rhein-Neckar zu einem Europäischen Künstlersymposium beim Inselsommer 2007 ein. Als Kurator für das Europäische Kunstsymposium 2007 konnte Kultur Rhein-Neckar Roger Rigorth gewinnen, der durch die Teilnahme an vielen internationalen Symposien und Land-Art-Events einen vorzüglichen Überblick über das Genre hat.
Die eingeladenen Künstler arbeiten im Bereich der Land-Art, die vor allem die Landschaft und die unmittelbare Umgebung in die Arbeit einbezieht und das Umfeld so zum untrennbaren Bestandteil und zu einem wichtigen Aspekt der künstlerischen Arbeit werden lässt. Aus Italien stammt Marco Dessardo, der eine Installation aus ausgedienten Möbeln baute, durch das die Besucher hinein und hinausströmen konnten. Auf Bildschirmen waren Filmsequenzen zu sehen sein. Marco Dessardo arbeitet international mit Hauselementen, Verkabelungen und Vernetzungen, – und genau dieser Aspekt der Vernetzung war ausschlaggebend für sein Projekt. Merijn Vrij aus Holland entwickelte eine Wasserlinie aus Weidenruten und transparenter Kunststofffolie. Seine Kunst lebt von der Spannung zwischen künstlichem und natürlichem Material und der Auseinandersetzung mit dem Fluss, der die Landschaft prägt. Réjane Lhote aus Frankreich installiert einen Schwarm Filzkugeln in rot-orange-pinkfarbenen Tönen in einen Baum, sozusagen eine Ansiedlung vieler kultureller Strömungen. Symbolisch für den völkerverbindenden Impuls des Festivals und die Nähe zum strömenden Fluss, so wie es in der Natur des Rheines liegt, völker- und länderverbindend zu sein.
Neben den europäischen Gästen beteiligen sich zwei Künstler aus Ludwigshafen:
Peer Damminger, bekannt als Kindertheatermacher, installierte „Flüsternde Steine“. Seine Installation blieb – mit Ausnahme eines Zeltes – weitgehend unsichtbar, denn im Gebüsch und im Kies am schmalen Ufer des Rheins waren kleine Lautsprecher vergraben. Hier waren Stimmen zu hören, die politische Texte, revolutionäre Pamphlete und Gedichte zu den Themen Rebellion und Auflehnung vortrugen.
Das erste Mal auf der Insel präsentiert sich die Ludwigshafener Künstlerin Marlis Jonas. Aus der Serie „Volksbanken“ hängt sie drei in Lebensgröße, auf leicht transparente Stoffbahnen gedruckte Fotos mit dem Titel „Die Engländer“ zwischen die Bäume.
Das erste Mal beim InselSommer gab es ein Seminar, ein Rebellenseminar war es – entsprechend dem Motto des Landeskultursommers. Die Veranstaltungen in der Jurte des Kindertheaters waren ein Versuch, der die Veranstalter ermutigte, in den nächsten Jahren weitere Seminare zu den Mottos zu planen.
„Kinderinsel, Europäische Kunst am Ufer, Weltmusik – die Grobstruktur des Festivals hat sich bewährt. Dies belegt auch eine Besucherumfrage, die das erste Mal durchgeführt wurde. Die Besucher schätzen die besondere Atmosphäre auf der Parkinsel und loben die mittlerweile geschaffene Infrastruktur des Festival-Geländes.“ stellt die Initatorin des Festivals, Eleonore Hefner von Kultur Rhein-Neckar zufrieden fest.
Auch wenn selbst das wechselhafte Wetter den diesjährigen Erfolg nicht schmälern konnte, blieben dadurch die Umsätze der Gastronomie (besonders beim Eis- und Bierverkauf) hinter den Erwartungen zurück. Dies stellt natürlich für die Veranstalter ein Problem dar. Bei der Finanzierung des insgesamt 90.000,- Euro umfassenden Festivaletats spielen diese Einnahmen keine geringe Rolle. Das Non-Profit-Festival kann zwar auf einer beachtlichen Menge bürgerschaftlichem Engagements vertrauen und mit vielen unbezahlten Helferstunden rechnen – dennoch müssen die Kosten für die Bühne, die Buden, die gesamte Infrastruktur, für die Künstlerhonorare und die Öffentlichkeitsarbeit gestemmt werden. Dank Zuschüssen vom Land und der Stadt Ludwigshafen, dem Bezirksverband Pfalz und dem Königreich der Niederlanden und dank der Hilfe privater Spender (TWL, GAG, BASF, Ritter Sport, Stiftung der ehemaligen Sparkasse Ludwigshafen) gibt es eine gute Basis, der Anteil an Kleinspenden von vielen Besuchern wächst jährlich. Die Gäste tragen den InselSommer als nichtkommerzielles Festival von „Bürgern für Bürger“ mit. Die Besucherumfrage ergab eine 100% Einigkeit bei den Befragten: „Zum InselSommer im nächsten Jahr kommen wir wieder!“

Schon in Stuttgart haben sie uns begeistert! Wir haben die Band mit den furiosen Balkanbeatz zum InselSommer eingeladen – am 6.7. um 21 Uhr sind sie hier zu hören. Am 19. Mai haben sie nun in Dortmund gleich zwei erste Preise geholt: sie sind CREOLE-Bundessieger der Jury und des Publikums. Kommen, hören …. herzlichen Glückwunsch aus der Metropolregion an die Freiburger Band!

Das Inselsommerprogramm für 2007 steht!
Vom 24. Juni. bis zum 8. Juli 2007 gibt es wieder einen Inselsommer!
Mit der Unterstützung des Kultursommers Rheinland-Pfalz, der Stadt Ludwigshafen und vieler Spender – u.a. der GAG, der BASF, RITTER SPORT, der Firma Graeff und vieler ‚Kleinspender‘ – kann Kultur Rhein-Neckar zusammen mit dem Kinder- und Jugendtheater KITZ ein weiteres Mal auf die Insel einladen.

Musik beim Inselsommer
Prall gefüllt mit musikalischen Highlights ist das Inselsommerprogramm 2007. Zur Festivaleröffnung lassen ALPCOLOGNE Trompete, Posaune, Sousaphon und Alphörner überraschend anders klingen. Dazu singt und swingt Victoria Riccio und nimmt augenzwinkernd das Publikum mit auf die Reise durch bekanntes und unbekanntes Terrain.
Diese Reise führt mit dem Inselsommerprogramm weiter zu finnischem Tango mit lustigen, tragischen und exotischen Geschichten. Als besonderer Solist begleitet Ari Rasilainen die Gruppe UUSIKUU (‚Neumond‘) und singt Lieder aus seiner finnischen Heimat. Unbedingt tanzbar!
Spätestens aber beim Konzert mit DI GRINE KUZINE wird der Tanzboden auf der Insel nicht leer bleiben. „Di grine Kuzine“ ist nicht nur der Titel eines bekannten jiddischen Liedes, sondern auch der Name einer absolut angesagten Band aus Berlin, die als Synonym für Gute-Laune-Musik gilt. Mit frechem, frischem Sound schert die Band sich um keine musikalischen Schubladen, ihr Repertoire reicht von Klezmer und Tango bis zu Rap, Ska und HipHop. Aus den reichen Schätzen europäischer Musik schöpfen auch ÄL JAWALA (Jawala ist ein arabischer Begriff für Reisende und fahrendes Volk). Die frischgekürten Preisträger des Creole-Wettbewerbs Baden-Württemberg 2007 übertragen den Groove des Balkan-Brass und die sprühende Lebenslust der Roma-Musik auf die Rhythmen urbaner Clubkultur. Orientalische Roma-Musik trifft auf einen satten Schub Funkyness, und traditionelle Melodien vereinen sich mit Ragga und Breakbeats.
Die Gruppe LILITH hat sich der akustischen Seite des Jazz-Rock verschrieben. Das musikalische Repertoire der Formation lebt von gefühlvollen Balladen, Jazz-Folk und Rockelementen bis hin zu ethnischen Themen.
Der Algerier DJAMEL LAROUSSI führt das Publikum mit seiner Musik in den Bannkreis seines spirituellen Erbes. Ein wichtiger Bezug ist die Figur des Marabouts – jener Heilige, der im Maghreb wie auch den schwarzafrikanischen Ländern des Sahel eine zentrale Rolle spielt. DJAMEL LAROUSSI baut Brücken nach Schwarzafrika, verbindet brasilianische Harmonien mit arabischem Heimweh. Jazz, Funk, rockige Intermezzi und karibische Rhythmen fließen in die traditionellen Rhythmen des Maghreb und in den Chaâbi-Pop Algiers hinein.
Eine gute Tradition beim Inselsommer hat das Inselfrühstücke. Nach einer Vorstellung des Kindertheaters KITZ sorgen Musiker aus der Kurpfalz für einen beschwingten Sonntagmorgen. Mit furiosem Bläsersatz, faszinierender Leadstimme, knalligen Drums und groovigem Bass präsentieren CHILLED OUT Titel der 70er, 80er und 90er Jahre. Zum musikalischen Abschluss des Festivals ist dann – und das ist mittlerweile eine gute Tradition geworden – das Sinfonische Blasorchester Ludwigshafen zu hören. Schöner kann der Sommer nicht klingen.

Rebellenseminar beim Inselsommer
Das Motto des Kultursommers Rheinland-Pfalz im Jahr 2007 lautet „Rebellen, Reformer, Revolutionäre“. Im Rahmen des Inselsommers veranstaltet Kultur-Rhein-Neckar e.V.
ein „Rebellenseminar“. Es beschäftigt sich nicht mit Che Guevara, Spartakus oder ähnlichen Größen, sondern mit „Rebellen“ aus der Nähe. Hemshof-Friedel und Blumepeter sind eher Rebellen des Alltags. Werden sie von den einen als Kultfigur und Repräsentanten der Subversion gefeiert, sind sie für andere eher Querulanten und lästige Stadtneurotiker. Nicht so einfach scheint auch die Einordnung des Al Capone aus der Pfalz, des verurteilten Mörders Bernhard Kimmel, zwischen Kriminalität und einer (vom Publikum) reklamierten Nachfolge des Schinderhannes.
So setzt sich das Seminar mit Formen gelebter Desintegration auseinander – und mit der Faszination durch sie.

Kunst beim Inselsommer 2007
Der Inselsommer bringt Kunst ans Rheinufer. 2007 lädt Kultur-Rhein-Neckar e.V. zu einem europäischen Künstlersymposium und zur Gestaltung von Land-Art rund um das Festival.
Als Kurator konnte der Verein Roger Rigorth gewinnen, der durch die Teilnahme an vielen internationalen Symposien und Land-Art-Events einen vorzüglichen Überblick über das Genre hat.
Der italienische Künstler Marco Dessardo baut ein Haus mit ausgedienten Möbeln, das von den Besuchern begangen und bewohnt werden kann. Er lädt die Bewohner der Insel ein, Mobiliar beizusteuern und im Haus einzuarbeiten.
Merijn Vrij aus Holland stellt überdimensionale Tropfen aus Weidenruten und transparenter Kunststofffolie her. Es ist die poetische Auseinandersetzung mit dem Element Wasser, die diese Arbeit kennzeichnet.
Aus Frankreich kommt Réjane Lhote. Sie hängt einen Schwarm bunter Kugeln in die Bäume – ihr symbolische Umsetzung des völkerverbindenden Impuls des Festivals.
Alle eingeladenen Künstler arbeiten im Bereich der Land-Art, die vor allem die Landschaft und die unmittelbare Umgebung in die Arbeit einbezieht und das Umfeld so zum untrennbaren Bestandteil und zu einem wichtigen Aspekt der künstlerischen Arbeit werden lässt. Der Künstler lässt sich direkt auf die Umgebung ein, die er vorfindet – sie ist Ausgangspunkt der Idee, Arbeitsraum, Materialgeber, Präsentationsort und Teil der Aussage.
Neben den europäischen Gästen werden auch zwei Künstler aus Ludwigshafen Kunst auf die Insel bringen. Peer Damminger, bekannt als Kindertheatermacher, wird „Flüsternde Steine“ installieren. Das erste Mal auf der Insel präsentiert sich die Ludwigshafener Künstlerin Marlis Jonas. Aus der Serie „Volksbanken“ hängt sie drei in Lebensgröße, auf leicht transparente Stoffbahnen gedruckte Fotos mit dem Titel „Die Engländer“ zwischen die Bäume.

KinderInsel
Das mobile Kinder- und Jugendtheater KiT`Z verwandelt die Ludwigshafener Parkinsel in eine „Kinderinsel“ – in das erfolgreichste Kinder- und Jugendtheaterfestival der Region. Im lauschigen Schatten der Bäume und in Sichtweite des Rheins bieten die große Bühne, ein Theaterzelt und die Festivalwiese abwechslungsreiche Attraktionen und Aufführungen für die ganze Familie. Die Vorstellungen des mobilen Kinder- und Jugendtheaters KiT`Z werden auch in diesem Jahr von attraktiven Gastspielen preisgekrönter Theater ergänzt. Das Spielraum-Theaters Kassel gastiert mehrfach mit Astrid Lindgrens „Michel von Lönneberga“ und das erfolgreiche Berliner Figurentheater „Theater auf der Zitadelle“ zeigt für Kinder ab 3 Jahren das Stück „Wo ist mein Bär?“
Neu auf dem Programmzettel sind kurzweilige Theaterabende mit der aktuellen Neuproduktion „Das Feuerzangensolo“, einem Theaterstück, das wieder jung werden lässt.
Im Theaterzelt werden preisgekrönte Kinderfilme gezeigt, die einfühlsame Geschichten erzählen. Zu Ehren ihres 100. Geburtstages sind dieses Jahr Verfilmungen von Astrid Lindgrens Geschichten zu sehen.
Die KinderInsel 2007 bietet auch die Gelegenheit, sich selbst kreativ und spielerisch zu betätigen. An der Spielbude warten Geschicklichkeitsspiele, ein Seilgarten lädt ein, das Klettern zu üben und mehr als 12.000 Bauklötze fordern den Baumeister in den großen und kleinen Besucher des Festivals. Workshops runden das Festivalangebot ab.

Ausführliche Programme liegen ab Mitte Mai (Kinderinsel) bzw. Anfang Juni („Erwachsenenprogramm“) in der Region aus oder können angefordert werden unter info [at] theaterladen.com uoder unter info [at] KulturRheinNeckar.de.
Die Veranstaltungsdaten sind auch aktuell auf der Seite www.inselsommer.info abzurufen.

Am Samstag, 24. Februar 2007, 14:00 Uhr besucht KRN e.V. die Weissenhofsiedlung in Stuttgart (mit Führung).

Die Weissenhofsiedlung ist eines der bedeutendsten Zeugnisse des Neuen Bauens: Sie entstand 1927 als Bauausstellung der Stadt Stuttgart und des Deutschen Werkbundes. Unter der künstlerischen Leitung von Ludwig Mies van der Rohe haben 17 Architekten ein mustergültiges Wohnprogramm für den modernen Großstadtmenschen geschaffen.

Die an der Ausstellung beteiligten Architekten wie Le Corbusier, Gropius, Mies van der Rohe, Scharoun und andere, waren in der damaligen Zeit nur in Kreisen der internationalen Avantgarde bekannt – heute zählen sie zu den bedeutendsten Meistern der modernen Architektur. Auf dem Weissenhof finden sich die Häuser dieser Architekten in unmittelbarer Nachbarschaft: Das ist es, was die Siedlung weltweit so einzigartig macht.

Die wechselvolle Geschichte der Weissenhofsiedlung spiegelt die gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen des 20. Jahrhunderts wider. Im Dritten Reich verfemt, im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört, begegnete man der Siedlung auch anschließend mit Ignoranz. Erst 1958 wurde die Weissenhofsiedlung unter Denkmalschutz gestellt. Einen wichtigen Impuls brachte der 75. Jahrestag der Werkbundausstellung auf dem Weissenhof: Im Jahr 2002 gelang es der Stadt Stuttgart, das Doppelhaus von Le Corbusier zu erwerben, um darin das Weissenhofmuseum einzurichten.

Am Abend besteht die Möglichkeit, das Abschlusskonzert des www.creole-weltmusik.de Wettbewerbs Baden-Württemberg im www.theaterhaus.com zu besuchen.

Die Teilnahme an der Führung kostet 8,- Euro
Anmeldung bis zum 15.2.2007 unter infokulturRheinNeckar.de

In einigen Dörfern Anatoliens ist die Tradition des so genannten Wunschbaumes noch lebendig. Bei diesem aus vorislamischer Zeit stammenden Brauch, der auch in anderen orientalischen Ländern verbreitet ist, werden an einem Baum oder Strauch, der meistens ein wenig außerhalb des Dorfes steht, Tücher gebunden, auf denen Wünsche geschrieben werden.
Manchmal werden auch kleine Zettel in den Stoff eingebunden. Nicht selten schreiben hier Verliebte ihre Wünsche und Sehnsüchte auf, mit einem bestimmten Partner zusammen zu kommen, oft findet sich auch der Kinderwunsch im Baum.

Hilmi Kapan, geboren 1962 in Doganbaba in der Südtürkei. 1980 Migration nach Ludwigshafen am Rhein. Studium der Bildenden Kunst von 1992 bis 1996 an der „Kunstschule Rödel“ in Mannheim. Seit vielen Jahren Einzel- und Gruppenausstellung in Deutschland und Umgebung. Wohnt seit 2005 in Limburgerhof.

Musik dazu
ISABEL EICHENLAUB (Cello, Campanula)
Isabel Eichenlaub spielt ihren Konzerten Werke aller Epochen und Eigenkompositionen, solistisch und in kammermusikalischen Besetzungen. Aufführungen selten gespielter Kompositionen und zeitgenössische Musik, Komposition, Improvisation und Arrangements zu Theater, Tanz, Literatur und Bildender Kunst, Studio-Einspielungen zu Hörspielen, Film, Rock- und Popmusik runden ihre Tätigkeit als Musikerin ab. Seit 2012 spielt sie auch die Campanula, ein celloähnliches Instrument mit zusätzlichen 16 Resonanzsaiten, welche einen obertonreichen und weit tragenden Klang bewirken. Im August 2014 erschien ihre CD „Weite – Resonanzen für Campanula solo“.

Handan Akkaya-Kapan (Gesang),
geboren 1967 in Istanbul, lebt seit ihrer Kindheit in Rheinland-Pfalz. Im Elternhaus stark geprägt durch die türkische Kunstmusik (Sanat Müzigi) einer der zwei großen Traditionen der Musikrichtungen in der Türkei. Später widmet sie sich der türkisch alevitischen Volksmusik. Die Lieder der „Asiks“, der reisenden Barden enthalten mystische Offenbarungen, sie handeln von Liebe und Freundschaft. Seit 2013 bekannt als Sängerin der Creole Band “Meltem”.

Selahattin Cetin (Klassische Gitarre)
geboren 1969 in Hasancelebi, einem alevitischen Dorf in der Provinz Malatya (Türkei). Aufgewachsen ist er im Rhein-Neckar-Kreis, wohin sein Vater von einer großen Firma angeworben wurde. In seiner Kindheit prägten ihn alevitische Lieder, die im Elternhaus gerne gehört wurden. In seiner Jugend kam dann auch der Einfluss der westlichen Musik. So kennt er den Klang beider Welten, die er in seiner Musik versucht zu vereinen.

Begrüßung: Peter Runck, Kultur Rhein Neckar e.V.
Grußwort: Karin Heyl, Leiterin Social Engagement bei BASF SE
Einführung: Dr. Lida von Mengden

Eintritt frei

„Der Tango ist der Blues der Finnen”, soll Aki Kaurismäki einmal gesagt haben. Und das preisgekrönte Frankfurter Ensemble BÄNDI spielt Finnischen Tango auf ihre ganz eigene Art. Die spielfreudigen Musiker von Bändi mixen wohl arrangiert und höchst unterhaltsam die tieftraurigen Ohrwürmer aus den 40er- bis 60er-Jahren mit Blues, Bossa, Rumba ebenso charmant wie mitreißend.
BÄNDI ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes: Sie haben sich als deutsche Band dem Finnischen Tango verschrieben – einer eigenen Form des Tangos aus dem hohen Norden – und das mit Erfolg. 2011 wurden sie mit dem creole-Weltmusikpreis Hessen ausgezeichnet und ihr neues Album „Unikuva“ wurde gerade erst als „Bestes Weltmusikalbum 2020“ beim Deutschen Rock- und Pop-Preis prämiert. Auch auf diesem Album geht BÄNDI wieder neue Wege. War die erste CD noch von schnörkellosen Arrangements der Klassiker des Finnischen Tangos gekennzeichnet, so schaffen sie mit „Unikuva“ ein musikalisches und zitatreiches Klangwerk, das wie ein sommerliches Roadmovie zum Finnischen Tango klingt.
„Bändi spielt finnischen Tango mitreißend, charmant und ein wenig melancholisch.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
„Finnischer Tango der Meisterklasse“ (Frankfurter Rundschau)
„BÄNDI begeistert mit Finnischem Tango … voller Poesie und bittersüßer Melancholie, Spaßfaktor inklusive“ (BNN Karlsruhe )

Kristina Debelius (voc, stagepiano, acc), Volker Denkel (git), Thomas Salzmann (dr, perc), Johannes Kramer (kb)

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