Schlagwortarchiv für: Creole

Zusammen mit dem creole-Träger Kultur Rhein-Neckar e. V. lädt das Jugendkulturzentrum Limburgerhof zu einer Reihe creole_plus ein.
Neben Musik aus dem creole-Wettbewerb gibt es kulinarische Entdeckungen aus dem Mittelmeerraum und aus Asien. So werden auch der Geruchssinn und der Geschmackssinn angesprochen. Man kann hören, riechen und schmecken, was es bedeutet, wenn in der Begegnung verschiedener Kulturen Neues entsteht.
Die Gäste werden bei creole_plus mit einer kulinarischen Kleinigkeit empfangen, in der Konzertpause erwartet sie ein Büfett und nach dem Konzert kann bei einem Dessert noch gemütlich mit Freunden geplauscht werden.
Jede Veranstaltung entführt in andere Welten.

Indigo Masala
Indische Sitar-Magie, wirbelnde Tabla-Grooves und treibendes russisches Knopfakkordeon, arrangiert mit betörendem Gesang, raffiniert vielfarbiger Percussion, überschäumender Spielfreude und einem feinen Hauch von Jazz – das ist Indigo Masala. Das ungewöhnlich besetzte, indisch-englisch-griechisch-deutsche Trio beglückt mit einer ganz eigenen, lebendig pulsierenden und ungemein sinnlichen Weltmusik. Die kunstvollen Kreationen von Indigo Masala erzählen mit spielerischer Leichtigkeit und feiner Ironie von erhabenen Göttern ebenso wie von lästigem Kleingetier und den Tücken der Nahrungsbeschaffung. Indigo Masal lassen die Freiheit, Vielschichtigkeit und Kreativität der globalisierten Musik-Gegenwart erleben.
Besetzung
Yogendra Sitar, Gesang * Arun Leander Russisches Knopfakkordeon, Gesang * Ravi Srinivasan Tabla, Lead Vocals, Perkussion

creole_plus: Neben dem Wettbewerb gibt es in den verschiedenen Regionen vielfältige Aktionen, um den creole-Gedanken zu transportieren. Zusammen mit dem creole-Träger Kultur Rhein-Neckar e. V. lädt das Jugendkulturzentrum Limburgerhof zu einer Reihe creole_plus ein. Zur Musik aus dem creole-Wettbewerb gibt es kulinarische Entdeckungen aus dem Mittelmeerraum und aus Asien. So werden auch der Geruchssinn und der Geschmackssinn angesprochen. Man kann hören, riechen und schmecken, was es bedeutet, wenn in der Begegnung verschiedener Kulturen Neues entsteht.
Die Gäste werden bei creole_plus mit einer kulinarischen Kleinigkeit empfangen, in der Konzertpause erwartet sie ein Büfett und nach dem Konzert kann bei einem Dessert noch gemütlich mit Freunden geplauscht werden.
Jede Veranstaltung entführt in andere Welten.
Creole_plus beginnt mit einem Abend mit Santino de Bartolo.

„Schon bei den ersten Klängen seiner italienisch angehauchten Balladen werden sie wach, die Erinnerungen an die Gerüche, Geräusche und den Geschmack des Südens. Mit ausdrucksvoller Stimme und sanften Gitarrenklängen entführt De Bartolo seine Zuhörer direkt auf die Piazza seines Geburtsortes. Dort lässt er sie ein wenig promenieren, sich wohlfühlen, den Wein in der kleinen Bar genießen, und stellt ihnen alte Bekannte vor. Und so lernen wir auch die alte Nicolina kennen, die noch immer am Ufer des Meeres auf ihren Liebsten wartet, der vom Krieg nicht mehr nach Hause kam; oder den Dorfpfarrer, der mit seinen dilettantischen Fahrkünsten regelmäßig die Straßen leerfegt. Jedes seiner Stücke ist anders und doch haben sie alle eines gemeinsam: Tiefgründigkeit. „Lieder der Liebe und der Wut“ nennt der Cantautore sein wohldosiertes musikalische Menu, köstlich und ebenso gut bekömmlich wie die Spezialitäten aus der Küche.“

Geboren wurde der Liedermacher in Kalabrien, wo er mit der Volksmusik der kulturell äußerst lebendigen italienischen Region aufwuchs, zugleich die Popmelodien der Sechziger und Siebziger aufsog. Früh übte er sich in der Kunst des Songschreibens: Bereits mit zwölf konnte er sein erstes Lied vorweisen, gründete eigene Bands und ging mit diesen auf die kalabresischen Bühnen. Klassisches Gitarren-Rüstzeug bekam er an der Hochschule von Cosenza. Seit Ende der 1980er heißt seine Heimat Deutschland, und von hier aus baute er seine Karriere weiter aus, traf auf Donovan, Angelo Branduardi und arbeitete mit den englischen Folkrock-Legenden Fairport Convention sowie Jethro Tull. In seinen Songs, mit denen er in der Cantautore-Tradition steht, greift er Anekdoten und Alltagsszenen auf, berichtet von der Sehnsucht nach Kalabrien. Begleitet wird Santino von vier Mitstreitern, die seine Musik in einen überzeugend eigenen Ton zwischen Folk, Pop und Jazz betten.

Besetzung: Santino de Bartolo Gesang, Gitarre * Sven Demandt Schlagzeug, Percussion * Walter Siefert Akkordeon * Ulrich van der Schoor Piano, Keyboards * Michael Lücker E- + Ak- Gitarre

Jugendkulturzentrum Limburgerhof, jeweils 19 Uhr
Freitag, 11. April 2014
Eintritt: 25 € (AK 28 €)
Anmeldung: info [at] mgh-limburgerhof.de

Gäste werden mit Bruschetta und Secco empfangen / Konzert Teil I / Pausen-‚Hauptgang‘ … / Konzert Teil II / Süsses zum Schluß * Dazu natürlich erlesene italienische Weine

Das Kulturamt Freiburg und das Kulturamtes Mannheim, die „freien“ Kulturträger forum der Kulturen e.V. Stuttgart, tollhaus Karlsruhe e.V. und Kultur Rhein-Neckar e.V., Ludwigshafen bilden zusammen den Trägerkreis von creole südwest.

Dass sich so unterschiedliche Kulturmacher im Südwesten Deutschlands zu creole südwest zusammengeschlossen haben, ist ein deutlicher Hinweis auf die Bedeutung von creole, des Wettbewerbs und der damit zusammenhängenden kontinuierlichen Arbeit. Auch dass die Begrifflichkeit „Weltmusik“ oder „globale Musik aus Deutschland“ sperrig, wenn nicht sogar unverständlich daherkommt, ist eine Aufforderung zur Auseinandersetzung mit einer sich durch Migration verändernden Musiklandschaft.
Das Symposium Weltmusik in Südwest im März 2013 im Ernst-Bloch-Zentrum Ludwigshafen und der Pop-Akademie Mannheim hat sich Fragen rund um creole gewidmet.

Mit der Förderung und Unterstützung des Innovationsfonds des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg und des Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz,der Städte Ludwigshafen und Mannheim und des Ernst-Bloch-Zentrum Ludwigshafen und der Pop-Akademie Baden-Württemberg, Mannheim trafen sich Experten: Musiker, Veranstalter, Musikkritiker, Lehrende und Lernende zum Austausch.

Der nun vorliegende Band als pdf dokumentiert die Auseinandersetzung des Symposiums und skizziert zukünftige Fragen und Aufgabenstellungen.
Wir wünschen eine anregende Lektüre .

Das zweite Gewinnerkonzerte creole südwest globale Musik aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz findet in Ludwigshafen am Freitag, 14. Februar 2014, 20 h im Kulturzentrum dasHaus statt.

„Pari San steht für gelebte kulturelle Vielfalt in einem spannenden dialogischen Elektro-Projekt“, heißt es in der Laudatio auf das außergewöhnliche Freiburger Duo mit dem Beatboxer Paul Brenning und der aus Persien stammende Sängerin Parissa Eskandari.
Persischer Gesang und elektronische Breakbeats ergeben spannende Schichtungen voller Kreativtiät und Originalität. In ihrem Klangkosmos ignorieren sie die Genregrenzen zwischen Pop, Hip-Hop, Folklore, Indie oder Electronica und entwickeln mit Pop-Appeal einen eigenen Sog. 2011, gleich nach dem creole-Sieg mit PAPAUL begann Paul Breining mit Parissa Eskandari die Arbeit am gemeinsamen Debutalbum „Thalamus“. Parissas Stimme changiert zwischen der vielschichtigen Sangeskunst einer Kate Bush und der großer orientalischer Sängerinnen. Bei ihren Liveperformances wird geloopt, mit Stimmeffekten gearbeitet und der Auftritt mit Projektionen angereichert. So gelingt es, eine globale Musik abseits ausgetretener Pfade zu machen. Überzeugend sind die engagierten Texte der Sängerin Parissa Eskandari, die in ihren Songs Gender-Themen ebenso kreativ streift wie Fragen nach kulturellen Spannungen und Toleranz. Beeindruckt hat die Jury auch die Gleichwertigkeit mit der die beiden Akteure ihre Perfomance umsetzen.

Parissa Eskandari – Gesang, Synthesizer, Keyboards
Paul Brenning – Beatbox, Gesang, Synthesizer

Eintritt: VVK 12 Euro zzgl. Gebühren | Abendkasse 15 Euro
Ermäßigt (nur Abendkasse) 10 Euro

Das Konzert wird von Kultur Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit dem Förderverein das Haus veranstaltet.
Der Wettbewerb creole – globale Musik aus Deutschland widmet sich musikalischen Grenz-, Traditions- und Stilüberschreitungen, die sich in Folge von Globalisierung und Migration in multikulturellen Gesellschaften ergeben. Zum Trägerkreis von creole südwest gehört das Forum der Kulturen Stuttgart e.V., die Kulturämter der Städte Freiburg und Mannheim, Kultur Rhein-Neckar e.V. sowie das Karlsruher Kulturzentrum Tollhaus.
Gefördert wird der unter der Schirmherrschaft der deutschen UNESCO-Kommission stehende südwestdeutsche Regionalwettbewerb von den Ländern Rhein-Land-Pfalz und Baden-Württemberg.
Der letzte regionale Vorentscheid südwest fand im Tollhaus in Karlsruhe statt und wurde auch von der Stadt Karlsruhe gefördert.

Am Samstag, 11. Januar 2014, 20 Uhr findet im Kulturzentrum dasHaus das erste Gewinnerkonzerte von creole südwest – globale Musik aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen statt.

Das in Stuttgart ansässige Musikerkollektiv VOLXTANZ, dessen Mitglieder aus Schwaben, USA, Bayern und Italien stammen, feilt bereits seit 2007 an seiner ganz eigenen Version von Weltmusik und hat bereits drei Alben veröffentlicht. In ihrem Sound treffen Rhythmen und Samples aus aller Welt auf eine von Balkanbrass, Jazz, Afrobeat und vielem mehr beeinflusste Hornsection. Mit großer Spielfreude gelingt Volxtanz der Spagat zwischen Partyband und Klangexperiment.
„Eine Band, bei der höchstes technisches Können und spielerische Präzision einhergehen mit unglaublicher Energie und mitreißendem Groove.“ begründete die creole-Jury die Preisvergabe. Volxtanz holt aus der eigentlich überschaubaren Besetzung einer fünfköpfigen Brassband ein Maximum an Stimmungen heraus
Jeder der Musiker ist zwar ein Meister auf seinem Instrument, aber keiner spielt für sich allein, das Zusammenspiel und der Spaß der Bandmitglieder daran überzeugte nicht nur die Fachjury:
„Volxtanz ist die reine Freude.“

Steffen Dix – Saxophon, Elektronik
Heiko Giering – Saxophon
Florian Seeger – Posaune
Matthew Bookert – Sousaphon, Stimme
Peter Hinz – Perkussion
Michl Fischer – Drumset

Das Konzert wird von Kultur Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit dem Förderverein das Haus veranstaltet.
Der Wettbewerb creole – globale Musik aus Deutschland widmet sich musikalischen Grenz-, Traditions- und Stilüberschreitungen, die sich in Folge von Globalisierung und Migration in multikulturellen Gesellschaften ergeben. Zum Trägerkreis von creole südwest gehört das Forum der Kulturen Stuttgart e.V., die Kulturämter der Städte Freiburg und Mannheim, Kultur Rhein-Neckar e.V. sowie das Karlsruher Kulturzentrum Tollhaus.
Gefördert wird der unter der Schirmherrschaft der deutschen UNESCO-Kommission stehende südwestdeutsche Regionalwettbewerb von den Ländern Rhein-Land-Pfalz und Baden-Württemberg.
Der letzte regionale Vorentscheid südwest fand im Tollhaus in Karlsruhe statt und wurde auch von der Stadt Karlsruhe gefördert.

Eintritt: VVK 12 Euro zzgl. Gebühren | Abendkasse 15 Euro
Ermäßigt (nur Abendkasse) 10 Euro

Im gutbesuchten Kulturzentrum Tollhaus in Karlsruhe fand das Finale des creole südwest statt. Die „Globale Musik aus Südwestdeutschland“ präsentierte sich mit großer Vielfalt – von finno-ugrischen Gesängen der Formation Kallaton aus Tübingen, deutscher Volksmusik, die jazzig erfrischt von Stubenjazz interpretiert wurde, türkischem Tango von den Diamond Dogs aus Mannheim bis hin zu indischen Ragas mit jazzigem Funk aus dem pfälzischen Partenheim bot sich ein abwechslungsreicher Konzertreigen.
Der creole – globale Musik aus Deutschland-Wettbewerb findet alle zwei Jahre bundesweit statt. Er widmet sich der musikalischen Grenz-, Traditions- und Stilüberschreitung, die sich durch das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Tradition in einer Gesellschaft ergeben, transkulturell-musikalischen Schöpfungen.
Getragen wird creole südwest von einem Trägerkreis, dem das Forum der Kulturen Stuttgart e.V., die Kulturämter der Städte Freiburg und Mannheim, Kultur Rhein-Neckar e.V. sowie das Karlsruher Kulturzentrum Tollhaus angehören. Gefördert wurde der unter der Schirmherrschaft der deutschen UNESCO-Kommission stehende südwestdeutsche Regionalwettbewerb 2013 von den Ländern Rhein- Land-Pfalz und Baden-Württemberg sowie der Stadt Karlsruhe.
Für die fachkundige Jury Teneka Beckers, TuFa Trier; Günther Huesmann, SWR2-Jazzredaktion, Andreas Jüttner, Kulturredaktion der Badischen Neuesten Nachrichten; Franziska Stollberg, creole-Mitteldeutschland; Zaza Miminoshvili, The Shin – creole Bundessieger 2009) war es nicht einfach. Schließlich entschieden sie sich für die Gruppen Volxtanz aus Stuttgart und Pari San als Gewinner. Die Jury begründete ihre Entscheidung für Volxtanz mit deren technischen Können und spielerischen Präzision. Verbunden mit „unglaublicher Energie und mitreißendem Groove“ schaffe Volxtanz mit einer fünfköpfigen Besetzung ein Maximum an Stimmungen. Dynamik , Spannung, organisch integrierte Rap und Soundeffekte und eine tolle Zusammenspiel der Musiker, die alle Meister auf ihrem Instrument sind, überzeugten die Jury: „Volxtanz ist die reine Freude.“
Mit Pari San als weiterem Gewinner zeichnete die Jury gelebte kulturelle Vielfalt in einem spannenden dialogischen Elektro-Projekt aus. „Dem außergewöhnlichen Duo gelingt es eine globale Musik abseits ausgetretener Pfade zu machen, persischen Gesang und elektronische Breakbeats in spannenden Schichtungen voller Kreativität und Originalität einzusetzen.“ Beeindruckt hat die Jury auch die Gleichwertigkeit mit der die beiden Akteure ihre Perfomance umsetzen. Überzeugend konnten auch die engagierten Texte der Sängerin Parissa Eskandari, die in ihren Songs Gender-Themen ebenso kreativ streift wie Fragen nach kulturellen Spannungen und Toleranz.
Die Gewinner des creole südwest Wettbewerbs 2013 werden den Südwesten beim Bundesfinale im Mai 2014 in Hannover vertreten.
Gewonnen haben letztendlich alle: das Publikum von der musikalischen Vielfalt, die Teilnehmer vom Dabeisein bei einem spannenden musikalischen Wettbewerb, der wieder einmal unüberhörbar das Potenzial einer multikulturellen Gesellschaft zum Klingen brachte.
Mehr Infos unter www.kulturrheinneckar.de und http://www.tollhaus.de/de/23/creole-suedwest-2013.html

Vor 10 Jahren trafen sich zwei Jugendliche – Richard Guerra Medina aus Peru und Miguel Igler aus Spanien auf einer deutschen Schule mit spanischem Zweig im Rheinland. Während der täglichen gemeinsamen Fahrten zwischen der Vorstadt Hürth und der Metropole Köln begannen ihre ersten Rap Sessions mit weiteren Musikern im Ambiente der Straßenbahn. So wurde die Idee des ChupaStylee geboren.
Im multikulturellen Köln, seit 2000 Jahren ein Schmelztiegel der Kulturen, trafen sie auf den Mexikaner Josue Avalos, der bereits seit einigen Monaten versuchte, als Sänger und Gitarrist in den Fußgängerzonen im Schatten des Doms Fuß zu fassen. Nach und nach schlossen sich der Niedersachse Matthias Kuhlgatz an den Keyboards, der nicht-polnische Kölner Sven Ostrowski am Bass und der nicht-hessische Schlagzeuger Benedikt Hesse aus dem Sauerland der Band an. Ergänzt wurde die Band durch den Trompeter aus dem Rechtsrheinischen, Markus Hieronymus Koch und durch die Stimme und Posaune der charmanten Chilenin Pia Miranda.
Doch was genau ist diese Musik „ChupaStylee“?

… ohne Chuplade im music business!
Was passiert, wenn man die musikalo-chemischen Substanzen HipHop, Dancehall, Reggae, Reggaeton, Jazz, Funk, Salsa, Cumbia, Negroide, Son, Samba, Blues, Polka und Rock zusammenmischt? Erst mal überhaupt nichts ….
Gebraucht wird ein kreativer, ergebnisorientierter Prozess, Disziplin und Pünktlichkeit!
Aus den Wurzeln des bunten Backgrounds der Bandmitglieder, ihren völlig gegensätzlich gearteten Temperamenten entstehen kompositorische Vielfalt, der unverwechselbare „ChupaStylee“, die Garantie für wilde, durchtanzte Nächte.
Im ChupaStylee ist der Stempel für eine tanzbare und energiegeladene Musik, in der alle musikalischen Einflüsse und Vorlieben der acht Chupacabritos zusammenfließen.

Manifesto de ChupaStylee
Wir sind nicht Seeed. Wir sind nicht Manu Chao. Wir sind nicht Mercedes Sosa. Wir sind nicht Bushido. Wir sind nicht Bob Marley. Chupastylee ist die logische Konsequenz des globalisierten Stilpluralismus, die Apotheose postmodernen Eklektizismus‘ (Stromausfall zwischen Post und Apotheke). Wir sind die reinigenden Tränen, die Magensäure der multikulturellen Gesellschaft, die alle Nahrung in vorverdaute KRAFT umsetzt. Wir sind das moderne Monster Frankensteins, zusammengenäht aus den Resten der sterbenden Kulturen, doch unter unserem Narbengewebe pulsiert die heiße Energie des Lebens.

Besetzung:
Richard Guerra Medina Rap, Akustische Gitarre
Miguel Igler Rap
Josué Avalos Gesang,Gitarre
Pia Miranda Gesang, Posaune
Markus Koch Trompete
Matthias Kuhlgatz Keyboards
Sven Ostrowski Bass
Benedikt Hesse Schlagzeug

Wichtige Stationen
2002 Gründung der Band
2003 Festival „Rock am T eich“ (Hürth)
2004 Urban Stylez Festival (Köln)
2005 Ringfest im Rahmen der PopKomm (Köln)
Juicy Beats (Dortmund)
2006 Fusion Festival (Mecklenburg-Vorpommern
Karneval der Kulturen (Berlin)
Nominierung „creole NRW“ (Dortmund)
2007 Festival Umsonst und Draußen (Aachen)
Horizonte Festival (Koblenz)
Viertelfest (Bremen)
UNESCO Konferenz „Kulturelle Vielfalt – Europas Reichtum“ (Essen)
2008 Nominierung “creole NRW” (Dortmund)
Edelweißpiraten-Festival (Köln)
Tournee Spanien 2009
Sommertour NRW mit 15 Konzerten
2010 MusikTriennaleKöln – Festival der Philharmonie Köln
Kulturhauptstadt Europa Ruhr.2010 – Eröffnungskonzert Local Heroes Woche Hamm
Kölner Musiknacht

Zahlreiche Konzertmitschnitte durch Radio Multikulti/ RBB, Funkhaus Europa und WDR3
Am 09.12.2010 wird das grosse TV Portrait von Chupacabras im ARD Film ‚global – lokal, Streifzüge durch die globale Musikszene Kölns‘ im Kino des Kölnischen Kunstvereins als öffentliches Sceening Premiere haben. Der Film wird ab Januar 2011 in den Dritten TV Programmen der ARD gesendet.

Veröffentlichungen
2011 „Leyendas Urbanas“” bei Galileo Music EAN 4250095881008
2006 “Fieras” bei Galileo Music EAN 4250095880360 2005 „Pump it up” Sampler neben renomierten Acts wie Gentleman, Culcha Candela, etc.
2004 „Atención Demo“
2003 „Connect HipHop“ Sampler

Biographien
Richard Guerra Medina – Sprechgesang, akustische Gitarre geboren in Peru. Er lebt seit 1996 in Köln. Ende der 90er Jahre gründet er zusammen mit DJ OroNegro und MC Mig. die Gruppe ‚Los tres‘ und 2002 die ‚Chupacabras‘, wo er die Rolle des MC übernimmt. Songwriter und Komponist.

Miguel Igler – Sprechgesang geboren in Spanien. In seiner Heimat Madrid, entdeckt er seine Liebe zum HipHop / Reggae. Ende 1999 kam er nach Köln, wo er seitdem seine „Liebe“ als Frontmann der Bands Chupacabras und MAS, mit welchen er bereits zahlreiche Konzerte und mehrere Veröffentlichungen hatte, ausübt. Aktiv als Vokalist, Textdichter, Produzent und Dozent.

Josué Avalos – Gitarren, Gesang geboren in Mexico. Lebt seit 2001 in Köln. Im Alter von 14 Jahren wird die Gitarre zu Josués ständigen Begleiter. Mitglied der Bands Antara und Tanguyú. Geprägt von lateinamerikanische Folklore und la nueva trova entstehen erste Eigenkompositionen. Später hatte Josué die Gelegenheit experimentelle elektronische Musik zu machen, mit Roma Musikern zu musizieren und an verschiedenen Musikensembles teilzunehmen, in denen lateinamerikanische Musik mit anderen Musikrichtungen vermischt wurde.

Pia Miranda – Gesang, Posaune geboren in Chile. Sie beginnt mit dem Posaunenspiel in ihrer Schulzeit auf der Escuela Experimental de Música „Jorge Peña Hen“ in Santiago de Chile. Im Anschluss Posaunen-Studium an der Hochschule für Musik Köln. Kooperationen als Sängerin im „Duo Miraflores“ sowie in den Gruppen „Los Chincoles“, „Zanate“ und dem Kunstsalon- Orchester von Klaus dem Geiger. Als Gastmusikerin war sie u.a. mit den Gruppen „KlangZeitWirkung“, „Havana Open“, „La Papa Verde“ aktiv und arbeitete mit Künstlern wie Enrique Díaz, Markus Stockhausen und Angie Hiesl zusammen. Zu den aktuellen Projekten gehören „Gosto Delicado“ und „Chupacabras“.

Markus Koch – Trompete geboren in Deutschland. Er studierte Trompete und Musik in Köln und London. Seine Erfahrung wuchs durch jahrelange Mitwirkung in Big Bands, unter anderem als Solist im Blue Art Orchestra (Preisträger im Bundesorchesterwettbewerb 1997), durch Auftritte mit kleineren Ensembles und karibischen, afrikanischen und kubanischen Bands.

Matthias Kuhlgatz – Piano geboren in Deutschland. Im Alter von 14 Jahren begann Matthias Musikausbildung mit klassischem Klavierunterricht. Im Spiel-Musik-Tanz – Studium eröffnete sich dann mit der elementaren Musikpädagogik nach Carl Orff ganz neue Welten der Improvisation. Einzelunterricht In Jazzklavier, diverse Bands als Sideman und Leader folgten, ebenso einige Jahre als Gasthörer an der Musikhochschule Köln und vielen Jahre autodidaktischen Studiums am Instrument.

Benedikt Hesse – Schlagzeug geboren in Deutschland. Er absolvierte sein Schlagzeugstudium am Drummers Collective in New York City, wo er nebenbei Privatunterricht bei Antonio Sanchez, Adam Deitch, Robby Ameen, Vince Cherico, Phil Maturano und Ian Froman nahm. In Deutschland ist er mit der selbst gegründeten „Latin Jazz Mafia“, mit „Chupacabras“ und inzwischen als Sideman durch ganz Deutschland und Europa zu sehen. 2008 ist Benedikt Endorser des japanischen Schlagzeugherstellers CANOPUS.

Sven Ostrowski – Bass geboren in Deutschland. Studium an der Essener Folkwang Hochschule. Erfahrung sammelte er mit Hardrock, klassischer Musik, afrikanischer Folklore und Jazz. Heute spielt er in unterschiedlichen Bands wie ‚Platzende Elfen‘ und ‚Spok‘ sowie in Modern Jazz, Blues, Funk und Latin Ensembles

Eintrittskarten
Plakate drucken, Gagen und Steuern, Ton und Licht, Bühne usw. Zuschüsse, Sponsoring und Spenden reichen nicht zur Deckung aller Kosten. Sie sorgen
aber dafür, dass die Eintrittspreise niedrig gehalten werden können.
5,- Euro ermäßigt (für alle mit geringem Einkommen) und 9,- Euro (für alle die „normal“ verdienen) ist ein günstiger Preis für einen Abend mit einem tollen Konzert PLUS einem wunderschönen Film.

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Gleich zweimal ist die creole- Band ‚… e la luna?‘ beim Sommer an der Blies zu hören. Am Samstag 10. August 2013 um 20 Uhr
und am Sonntag 11. August 2013 um 11 Uhr

Eva Spagna, Holger Schliestedt und Martin Klenk sind mit ihrem Trio ‚…e la luna?‘ längst eine feste Größe in der Berliner Konzertszene. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Band mit ihrem Programm aus italienischen Liedern und den Einflüssen aus Jazz, Pop, Latin und Klassik in keines der gängigen Konzertklischees passt und Abend für Abend ihr ureigenes, großartig dahingeschmettertes, mit Melancholie und Pomp verwobenes musikalisches Etwas zelebriert.

”Musik, die glücklich macht!‘

Das Berliner Trio …e la luna? spielt canzoni italiane in originellen Arrangements. Die Sängerin, Eva Spagna ist in Florenz geboren und hat die Originale sozusagen im Blut, das musikalische Fundament kommt von Holger Schliestedt an der Gitarre und Martin Klenk wechselt zwischen Cello und Saxophon. Von ihnen stammen auch die neueren, eigenen Stücke, zu denen Eva die Texte schreibt.
Ironie und Melancholie – beides schafft …e la luna? auf wundersame Weise zu vereinen.

‚Die Band um die florentinische Sängerin Eva Spagna behauptet sich mit einer hervorragenden Live-Präsenz,
die Konzerte werden durch die geistreiche Moderation Spagnas auf angenehme Weise vervollkommnet.‘
Berliner Zeitung vom 31.01.09

Die Band wird beim Sommer an der Blies am Samstag Abend spielen und am Sonntag das Kinderliederprogramm „Rosina Bella“ präsentieren.

„…als führen wir mit der Vespa zum Baggersee und äßen Gelati und hörten dazu diese wunderbar schwereleichte Musik. …e la luna? Und der Mond schaut zu dabei.”
Michael Pilz, Musikjournalist

fünf junge Musiker und Solisten der Brandenburger Symphoniker werden zur Eröffnung des ‚Sommers an der Blies‘ am 9. August 2013, 20 Uhr spielen.
Ihre Lust am Experimentieren und ihre Sensibilität für neue Klangwelten werden den Platz des Anglervereins ‚Petri Heil‘ mit Tönen und Rhythmen zum Klingen bringen.

Das einzigartige Ensemble „Jacaranda“ ist nach einem Baum benannt, der auf allen Kontinenten zu Hause ist – ein Symbol für musikalische Vielfalt.

Mit Alphorn, Horn, Didgeridoo, Saxophon und Perkussion – Instrumenten, deren Ursprung oft tausende Kilometer voneinander entfernt ist – entführt das Jacaranda Ensemble in verschiedenste Ecken der Welt und lädt ein zu einer hochmusikalischen Europareise.

Jakaranda war beim creole-Bundeswettbewerb 2007 nominiert und erhielt 2013 den Kunst-Förderpreis des Landes Brandenburg.
Hörprobe: http://www.youtube.com/watch?v=bZXblrHBR9c

„Vergessen Sie alles was Sie bisher über Musik zu wissen glaubten ‚
(Pressestimme)

Bärbel Mayer, Theatermacherinnen aus Ludwigshafen hat sich zu ihrem 50. Geburtstag keine Geschenke von ihren Gästen gewünscht, sondern Spenden für ein besonderes Kulturprojekt. Mit den Geburtstagsspenden will Bärbel Mayer das Projekt Lunale unterstützen.
Die gesammelten 1.100 Euro sollen in die Anschaffung und Gestaltung von Ausstellungszelten für Lunale investiert werden.

Bärbel Mayer
„Ich finde es bewundernswert, wenn Frauen auch in schwierigen Situationen nicht den Mut verlieren und aktiv werden. -Das möchte ich gerne unterstützen!“

LUNALE ist ein gemeinsames Projekt des Internationalen Frauentreffs und Kultur Rhein-Neckar e.V.

Hinter LUNALE steht eine offene Gruppe kreativer Frauen aus Ludwigshafen und Umgebung, die im Internationalen Frauentreff zusammen arbeiten und kunstvolle Einzelstücke, Unikate und Kleinserien, praktische Dinge, oft im Rahmen der Kreativwerksatt des Internationalen Frauentreffs herstellen. Die Kreativwerkstatt-Kurse werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des rheinland-pfälzischen Förderprogramms „Wachstum durch Innovation“ gefördert.

Rosanna Cavallaro, die Leiterin des Internationalen Frauentreffs stellt fest:
„In den Kursen im Frauentreff werden unterschiedliche künstlerische Techniken aus verschiedenen Ländern ausprobiert. Die Frauen sind stolz auf ihre Fähigkeiten und freuen sich, sich gegenseitig kulturellen Traditionen vermitteln zu können.“

Eleonore Hefner vom Verein Kultur Rhein-Neckar ist von der Kreativität der Frauen begeistert:

„Bewundernswert, was die Frauen schaffen. Viele sind nach Deutschland eingewandert und erleben, dass es nicht einfach ist, hier eine gute Arbeit zu finden. Im Herkunftsland erworbene Kompetenzen können hier oft nicht genutzt werden. In der LUNALE-Werkstatt überlegen sie gemeinsam, wie sie ihre Fähigkeiten nutzen können.“

Es entstehen einzigartige Schmuckstücke und Aluminiumprägekunst aus Südamerika, kunstvolle Papierbögen und Bucheinbände mit der traditionellen türkischen Marmorier-Kunst Ebru-Sanati, individuelle Taschen, Kleider, Hüte und andere Accessoires. Gemeinsam hat der Frauentreff mit Kultur Rhein-Neckar e.V. die Idee entwickelt, die Produkte auf einem Lunale-Markt zu präsentieren. Dieser wurde z.B. 2012 im Hack-museums-gARTen aufgebaut. Vom Blumentopf bis hin zu Auberginenmarmelade und einem Rezeptbuch, in dem neue Gartenrezepte gesammelt werden können, finden sich hier Produkte, deren Stil Rosanna Cavallaro und Eleonore Hefner „creolisch“ nennen,

„…weil hier wie in der creole Musik oder Küche verschiedene kulturelle Eigenheiten vermischt werden“

Eleonore Hefner ist sicher

„LUNALE ist ein weiterer Beleg dafür, dass kulturelle Offenheit alle Beteiligte bereichert.“

Auch 2013 wird der Lunale-Markt wieder im Kultursommer präsent sein, u.a. auch beim „Sommer an der Blies“ und im MuseumsHackgARTen. Die kulinarische Abteilung von Lunale hat auch außergewöhnliche, multikulturelle Catering im Angebot .

„Schönes, Praktisches, Leckeres – Multikulturalität ist bei LUNALE ein Erlebnis für alle Sinne.“

versprechen die kreativen Lunale-Frauen