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Der creole_sommer wird unterstützt vom Kultursommer Rheinland-Pfalz. In Ludwigshafen und in Limburgerhof wird das Projekt von der Stadt gefördert.
Hinzu kommen noch Unterstützung von der GAG in Ludwigshafen
und von der freundlichen Familienkasse BKK Pfalz und Ritter Sport.

Viele Ehrenamtliche und Spender bringen sich zudem ein und helfen mit Rat und Tat und kleinen und größeren Spenden
(z.B. mit Waffelteig für 150 Waffeln und der Zeit, sie zu backen).

Wir bedanken uns bei allen für ihre Unterstützung!

Am Samstag, 9. August 2014, 20 Uhr sind Kaira Tiló in Limburgerhof / Altes Rathaus zu hören.
‚Diese trikontinentale Bereicherung der deutschen Weltmusikszene zwischen Afropop, Jazz, Reggae und Rock steckt ohne Zweifel Neuland ab“.
(Netzwerk Creole ,2011)
Außergewöhnlich an diesem ‚world music project‘ der Musiker aus Senegal, Italien, Perú, Kroatien, Türkei und Deutschland ist die Mélange: jeder lässt seine musikalischen Wurzeln in ein Gesamtkonzept einfließen, das über einen gewöhnlichen ‚Crossover‘ weit hinausgeht.
Gründer, Leiter und Kern des Projektes sind die zwei Musiker und Sänger Nino Latella und Kandara Diebaté.
Als echte Multiinstrumentalisten sind sie nicht zuletzt auch hervorragende Sänger und Perkussionisten. Beide beziehen sich auf die „Liedermachertradition“ ihres jeweiligen Landes. Kandara entstammt einer berühmten Griot-Familie, die in Westafrika traditionell die Rolle von Interpreten überlieferter Geschichten ausüben, während Nino an dem reichen Repertoire der Cantautores seine musikalische Wurzeln wiederfinden lässt. Seine klassische Musikausbildung (als Fagottist) bringt er auch mit andere Instrumente wie Gitarre und Klarinette ins Spiel.

Kandara Diebaté (Senegal): Gesang, Kora (westafrikanische Harfe), Trommeln.
Nino Latella (Italien): Gesang, kl.Gitarre, Klarinette, Fagott, Trommeln.
Um die beiden herum gruppiert sich ein rockiges Ensemble (die Band-Crew) mit E-Gitarre, Bass und Schlagzeug, das seine Herkunft in der Türkei, Peru, Kroatien und Deutschland verortet.
Gemeinsam bringen Kaira Tiló ein facettenreiches Zusammenspiel auf die Bühne: jeder läßt seine musikalischen Wurzeln in das Gesamtkonzept einfließen. Die entstehende Mélange ist ein wahrer musikalischer Schmelztiegel – der einzigartige Klang der Kora vereint sich mit dem Atem des Fagotts und der Klarinette. Treibende Perkussion, Latin-Grooves und Afro-Beats verbinden sich mit dem hypnotischen Klang der E-Gitarre. Mal weich groovend, mal druckvoll treibend ist der Sound, in dem die Musiker melodische und rhythmische Geschichten erzählen. Sie treiben, atmen und lassen immer genug Luft – zum Tanzen, zum Hören und zum Genießen.

Kaira Tiló bedeutet in der Mandinka-Sprache „Frieden“ und „Sonne“ und steht für die Überschreitung von Grenzen, für das Sprengen eines gewohnten Musikverständnisses. Aus einem interkulturellen Dialog entspringt „Weltmusik“, die mehr ist, als nur ein Etikett.

Eintritt 3,- Euro

Gerade haben Sie den Bundeswettbewerb creole – globale Musik aus Deutschland in Rudolstadt als einer der Gewinner bewältigt – und schon haben wir das Glück, sie in Limburgerhof zu erleben.
Das zweite creole-sommer-Wochenende beginnt mit fetzigem Brass und einer balkanesken Gute-Laune-Musik, die jede und jeden mitreißt. Versprochen!

Der creole-Jury gefiel’s außerordentlich: „Eine Band, bei der höchstes technisches Können und spielerische Präzision einhergehen mit unglaublicher Energie und mitreißendem Groove. Volxtanz holt aus der eigentlich überschaubaren Besetzung einer fünfköpfigen Brassband ein Maximum an Stimmungen heraus: Volxtanz ist die reine Freude.“

Eintritt: 3,- Euro

Das creole_sommer-Wochenende im Ebertpark war ein sommerliches Vergnügen mit Musik, Workshops, levantischen Köstlichkeiten aus der Küche der Alevitischen Kultusgemeinde und der kurdischen Frauen von Ceni. Capoeira Raiz mit Luca Demeco und seiner Gruppe gehörte genauso zum Programm wie Saz-Musik von Deniz Bakir und seinen Schülern Tolga und Derwisch. Schön wars, das zeigt auch die Fotostrecke des Mannheimer Morgens.

Das Kölner Ensemble „Alpcologne“ gastiert als creole Band schon zweimal bei KRN. Beim creole_Sonntag sind sie mit einem höchst amüsanten Kinderkonzert dabei. Im Mittelpunkt des Programms steht natürlich das fast vier Meter lange Schweizer Nationalinstrument in gleich zweifacher Ausführung. Erzählt wird ein Alphorn-Abenteuer mit Musik, Spannung, Humor, ein paar Hindernissen – und natürlich einem Happy-End.

Die musikalisch und mit Kostümen und Requisiten präsentierte Geschichte heißt „Das Alphorn Theo, der Kluge Klaus und Santa Fee“ und handelt vom Alphorn Theo, für das es ein Alptraum ist, Alphorn zu sein. Der kluge Klaus weiß zum Glück, wie alles geht und hilft Theo, seine Träume zu verwirklichen, während Santa Fee mit viel Elan (ver-)zaubert. So wird in dem köstlichen Hörspaß aus Theo, dem Alphorn, ein trötender Elefantenrüssel, ein Weltall-Horn oder es quellen wundersame Dinge aus ihm heraus…

Die Musiker Mitch Hoehler und ebasa Pallada spielen nicht nur Alphorn, sondern auch Blockflöte und Trompete. Mit der Sängerin und Schauspielerin Victoria Riccio interpretieren sie Kompositionen aus verschiedenen Musik-Kulturen: eine Erkennungsmelodie im Afro-Stil, ein orientalisches Wüstenlied mit Bauchtanz-Polonaise, einen spaciger Weltall-Song, ein kölsch-amerikanisches Karnevalslied, einen elefantösen Marsch, ein italienisches Volkslied und alpine Weltmusik.

Victoria ist eine italo-amerikanische Songwriterin, Mitch ist Komponist, Theatermusiker und Posaunist, war Senner in der Schweiz und spielte Alphorn in Nicaragua und der Namibi-Wüste. ebasa studierte Jazztrompete bei Manfred Schoofs und Markus Stockhausen, musizierte mit den Bläck Föös, im Blasorchester „Dicke Luft“, mit Karlheinz Stockhausen und Guildo Horn. Alle drei trafen sich einst in der legendären Schäl Sick Brass Band und spielen mit „Alpcologne“ landauf und landab guten Jazz.

Das Musikprogramm ermuntert die Kinder zum Mitmachen, dauert ca. 45 Minuten und ist für Kinder ab 5 Jahre geeignet. Nach dem Konzert zeigen die Musiker ihre Alphorn-Instrumente und beantworten gerne die neugierigen Fragen des kleinen und großen Publikums.

Eintritt frei – Spenden erwünscht

Jugendliche der Evangelische Jugend Oggersheim haben Orte in Ludwigshafen identifiziert, die „Frieden“ benötigen, die „besser“ werden müssen. An diesen Orten haben sie sich als Wesen mit leuchtenden Flügeln – Friedensengel fotografieren lassen. Die Fotoinstallation, die die Aktion festhält ist in der Jurte bei der Konzertmuschel zu sehen.
Wort-Schätze Lyrik zum Frieden
Der Gemeindepädagogische Dienst Ludwigshafen / Bildung und Kultur lädt ein, die Fotoinstallation lyrisch zu kommentieren und Zufalls-Gedichte zum Frieden zu gestalten.
Vor Ort: Markus Kreß, Ehrenamtlich Mitarbeitender / Lehrer und Bärbel Bähr-Kruljac, GPD-LU / Religionspädagogin.

Eintritt frei.

Ein Modul im Rahmen des Projektes Gipfeltreffen / Initiiert von Eleonore Hefner, Kultur Rhein Neckar e.V. * Start beim creole_sommer

Der creole_sommer wird besonders am Sonntag sehr theatralisch, kulinarisch, kreativ, spielerisch – rund um die Konzertmuschel und die Jurte kommen weitere creolische Sinneserfahrungen ins Spiel. Im Ebertpark kann man mit allen Sinnen genießen und erleben, welche kulturelle Kreativität in Einwanderungsgesellschaften möglich ist.
Zum Musikprogramm kommen Kindertheater-Aufführungen,in den Worskhops GUTE WÜNSCHE oder GUT BEHÜTET kann man selbst kreativ werden. Oder man verwandelt sich mit einer Maske? Viele Spiele bringen die ganze Familie in Bewegung. Zur Stärkung gibt es levantische, trans-mediterrane Snacks und kühle Beeren-Bowle.
Das Programm will inter-kulturell und inter-generationell jüngere und ältere Menschen ansprechen und für die ganze Familie eine Freude sein.

Das creole_creaKtiv-Team am Sonntag:

Alexander Dettke
ist frischgebackener Sport-Lehrer. Nach dem 2. Staatsexamen hofft er nun auf eine Lehrerstelle im nächsten Schuljahr. Beim creole_sommer kann er seine pädagogische Qualifikation im Aktivbereich einbringen.

Mehmet Ali Erten
spielt gerne mit seinen zwei Töchtern und wird beim creole_sommer das 5-Steine-Spiel, vorstellen. „Dieses Spiel lieben alle Kinder in der Türkei. Man kann es überall spielen und die Utensilien – 5 Steine – liegen quasi auf der Straße. Das Spiel ist einfach und genial – einfach genial.“

Felix Hefner
studiert Informatik in Frankfurt und war schon bei vielen Aktionen von Kultur Rhein Neckar aktiv. Beim creole_sommer kümmert er sich um den Druck in Andrea Kahne-Valencias Fotostudio.

Katharina Jedermann
hat ihr Schülerpraktikum bei Kultur Rhein-Neckar gemacht und strebt einen Beruf im Bereich Kulturmanagement an. Sie lernt seit einigen Jahren Saxofon bei Alexandra Lemmler und möchte gerne selbstbestimmt tätig sein. In einem Zirkusprojekt an Ihrer Waldorfschule in Frankenthal hat sie jonglieren gelernt – diese Fähigkeit will sie beim creole_sommer vermitteln.

Andrea Kahne-Valencia
hat eine Ausbildung als ??? in ??? gemacht. Seit ??? lebt sie mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Deutschland. „Mein Glaube ist, dass die verschiedenen Kulturen koexistieren können. Mich fasziniert die Multikulturalität in unserer Stadt und ich denke, wir sollten mit all unseren interkulturellen Kompetenzen aktiv hier und dort die Welt verbesser!“ Andrea ist eine Fotografien, die sehr gut Stimmungen einfangen kann. Beim creole_sommer lädt sie ins Porträt-Studio ein.
Tamara Koch Rumpf ist in Peru geboren und Ecuador aufgewachsen. Als Tochter einer deutschen Mutter und eines österreichischer Vaters trägt sie die Kultur beider Welten in sich. Studiert hat sie Kommunikationswissenschaften an einer peruanischen Universität. Ihre wahre Leidenschaft ist aber schon immer das Kreativsein gewesen. Schon als Kind hat sie immer gebastelt und dafür das verwendet, was da war. Zurzeit leitet sie viele Kreativ-Workshops in der Metropolregion und ist ständig auf der Suche nach neuen Upcycling-Ideen. Sie liebt es besonders, aus Altem ganz Neues zu gestalten. Dabei entstehen Armbänder aus Dosenverschlüsse, edle Broschen aus Kaffeekapseln und vieles mehr. Die Aluminium Prägekunst ist ihre Spezialität. Das ist eine Uralte Kunsthandwerk Technik die vor allem in Peru, Mexiko, Spanien und Italien sehr bekannt ist. Dafür verwendet sie Aluminium Blech Platten die in aufwändiger Handarbeit bearbeitet werden und somit dreidimensionale kunstvolle Muster entstehen die dann auf Bilderrahmen, Schatullen usw. angebracht werden. Seit diesem Jahr ist sie auch Integrationsbegleiterin als „Brückenbauer“ für die Stadt Ludwigshafen tätig.
Michelle Kröner hat gerade ihr Auslandsschuljahr in Moskau beendet. Als Tochter einer russisch-stämmigen Mutter und eines deutschen Vaters ist sie mit beiden Sprachen aufgewachsen. Bei Kultur Rhein Neckar ist sie schon seit einigen Jahren aktiv – bereits beim Inselsommer hat sie Künstler betreut, Kinderspiele angeleitet usw. Beim creole_sommer ist sie für die großen Seifenblasen verantwortlich.

Jonas Magin
hat vor kurzem sein Abitur gemacht. Nun unterstützt er die KiTZ Theaterkumpanei und betreut den Spielbereich mit vielen tollen Brettspielen.t

Eduard Palatin
lebt und arbeitet im Rhein-Neckar-Dreieck in Ludwigshafen und Mannheim. Er war Schüler von Prof. Andreas Kienlin, Paul Petry und Hartmut Brunnenkant an der Alanus Hochschule Alfter und war zu Studienaufenthalte in Italien, Spanien und Norwegen. Neben Steinbildhauerei, Malerei, Objektkunst beschäftigt er sich mit mit Kunsttherapie. Seine Arbeitsthemen sindKöpfe, weibliche Körper, Glück, Zeit, Täuschung, Krieg, Todesstrafe, religiöse Themen, Gewalt / Missbrauch gegen Frauen und Kinder. Er leitet den Workshop „Gut behütet“.

Yonka Werner
ist Schülerin am einzigen Kunstgymnasium in Rheinland-Pfalz in Alzey. Ihr bildnerisches Talent wurde ihr quasi in die Wiege gelegt, ihr Vater ist auch Künstler. Yonka ist im Workshop „Gut beühtet“ aktiv.

Anja Quaeitzsch M.A.
hat Jüdische Studien, ev. Theologie, klassische Archäologie und Geschichte in Heidelberg und Mainz studiert. Sie arbeitete mehrere Jahre im Bereich der Kulturvermittlung am Badischen Landesmuseum in Karlsruhe. In dieser Zeit entstand ihre Begeisterung für den Werkstoff Papier. Sie bietet Papier-Kurse zum Thema Papier und Upcycling für Kinder und Erwachsene an.
Beim creole_sommer leitet sie den Workshop „Gute Wünsche“ mit den Techniken des Origami. Ein Origami-Buch ist in Japan ein traditionelles Geschenk zum Neujahrsfest. Der Schenkende kann Glückwünsche, Gedichte hineinschreiben oder ein Bild malen. Das Buch besteht aus zwei Buchdeckeln zwischen die mehrere gefaltete Blätter geklebt werden. Durch die besondere Faltung der Blätter lassen sich die Bücher ziehharmonikaartig auseinanderziehen und können als Girlanden aufgehängt oder als dreidimensionale Objekte aufgestellt werden.

Alina Zaman
ist eine begabte Sängerin und Gitarristin. Nach ihrem Abi, dass sie vor kurzem abgeschlossen hat, möchte Sie gerne in den USA ihre Sprachkenntnisse verbessern. Beim creole_sommer ist sie im Workshop „Gut behütet“ aktiv.

Eintritt frei
Spenden erwünscht

Mit fast 90.00 Besuchern an vier Tagen ist am Sonntag Abend das 24. Tanz- und Folkfest (TFF) in Rudolstadt zu Ende gegangen.
13 Bands, Sieger aus sieben Regionen traten an – und die Vielfalt war umwerfend.

Am Ende hat die Jury eine schwierige Wahl – und entschied sich für VIER SIEGER!

Die Preisträger beim creole Bundeswettbewerb 2014 sind

Kapelsky und Marina creole NRW
Pulsar Trio creole Berlin-Brandenburg
Sedaa creole Nord
Volxtanz creole Süd-West

Alle vier Gruppen haben nicht nur die Jury sondern ein begeistertes Publikum überzeugt.

Besonders schön: VOLXTANZ aus unserem südwest Wettbewerb gehört zu den Gewinnern.

Volxtanz
hatten wir ja früh in diesem Jahr bereits im Ludwigshafener Kulturzentrum das Haus zu Gast,
toll ist, dass sie am Freitag, 8. August 2014, 19 Uhr im LImburgerhof beim creole_sommer dabei sind.

Diese Gelegenheit sollte man sich nicht entgehen lassen!

Als International World Beat bezeichnen VOLXTANZ ihren Sound in welchem musikalische Elemente, Rhythmen und Samples aus aller Welt auf eine von Balkanbrass, Jazz, Afrobeat und vielem mehr beeinflusste Hornsection treffen. Ob in akkustischer Streetband Besetzung oder in elektronischer Clubmontur zielen die teils schnörkelos direkt, teils vertrackt arrangierten Songs auf alle Regionen des Volxkörpers. Dabei schaffen sie mit großer Spielfreude den Spagat zwischen Partyband und Klangexperiment.

Die Jury des „creole“-Musikwettbewerbs Südwest, den Volxtanz 2013 für sich entscheiden konnten beschreibt es so:

„Eine Band, bei der höchstes technisches Können und spielerische Präzision einhergehen mit unglaublicher Energie und mitreißendem Groove. Volxtanz holt aus der eigentlich überschaubaren Besetzung einer sechsköpfigen Brassband ein Maximum an Stimmungen heraus, denn auch wenn es fast immer Vollgas Richtung Party geht, wird die Dynamik von fetter Lautstärke und spannungssteigerndem Piano voll ausgenutzt. Rap und Soundeffekte werden völlig organisch integriert, und vor allem: Jeder der Musiker ist zwar ein Meister auf seinem Instrument, aber keiner spielt für sich allein, sondern vermittelt immer das Gefühl, stets zu wissen, was die anderen machen – und auch daran seinen Spaß zu haben. Was heißt hier Spaß: Volxtanz ist die reine Freude.“

Meltem, das sind die Landwinde des ägäischen Meeres. Wie diese hauchen die Musiker des Ensembles um die Sängerin Handan Akkaya-Kapan den alten Geschichten von Freundschaften und unerfüllter Liebe, aber auch von Trauer und Verlust, neues Leben ein. Meltem findet Inspiration im weiten Feld der anatolischen Kultur, bei Volksdichtern, deren Texte und Lieder fester Bestandteil der türkischen Volkskultur sind. Diesen gibt Meltem ein neues Gewand. Orientalische Klänge der Perkussion kontrastieren mit virtuos gespielten akustischen Gitarren. Mit ihrer Musik voll Schönheit und Melancholie ziehen sie den Hörer in ihren Bann.

Besetzung:
Handan Akkaya-Kapan: Gesang
Selahattin Cetin: klassische Gitarre
Holger Hentschke: E-Bass, Gitarre
Santino Scavelli: Perkussion

creole_plus: Neben der Musik gibt es Essen, zur Musik von Meltem levantinisch-anatolisch!

Der creole_sommer findet am 24. – 27. Juli 2014 im Ebertpark Ludwigshafen und am 8. – 10. August 2014 am Alten Rathaus Limburgerhof statt.
creole – globale Musik aus Deutschland widmet sich musikalischen Grenz-, Traditions- und Stilüberschreitungen, die sich in Folge von Globalisierung und Migration in multikulturellen Gesellschaften ergeben. KRN ist bemüht, auch über den Wettbewerb hinaus creole Musik zu fördern.
Beim creole_sommer mit dabei sind Levantino, die den Regional-Wettbewerb in Bayern gewonnen haben. Die drei jungen Männer – der Bassist ist gerade mal 18 Jahre alt – begeistern mit „atemberaubender Musikalität, entwaffnender Unverstelltheit und charismatischer Überzeugungskraft.” ( OVB) Hörbar ist ihre Liebe zur Vergangenheit und zu fremden Ländern. In ihren Kompositionen verbinden sich Gypsy, Filmmusik und Melodien aus der ganze Welt mit Improvisation, zusammengehalten von der Indie Gitarre Tom Wörndls und dem Jazz Kontrabass von Max Bloching. Michl Bloching, Bandleader und Multiinstrumentalist singt in vielen Sprachen.
Spielerisch scheinen den Dreien keine Grenzen gesetzt, sie spielen mit Stilen und musikalischen Genres.
Alpcologne stehen für Kreativität und Witz. Beim szenisch-interaktiven Konzert „Das Alphorn Theo, der kluge Klaus und Santa Fee“ werden Kinder ermuntert, mitzumachen.
Das Alphorn Theo will kein Alphorn sein. Aus Theo wird ein trötender Elefant, ein Weltallhorn, eine Schranke. Aus Theo quellen wundersame Dinge heraus.
Es ist unbeschreiblich, was diese musikalischen Tausendsassas aus ihrer Fantasie, Alphörnern und einer ausdrucksstarke Frauenstimme machen. Das Ganze ist unglaublich unterhaltsam, spannend und abwechslungsreich.
Bei der Veronika Todorova Band kann man erleben, was geschieht, wenn bulgarisches Temperament, Jazz und Rockmusik aufeinander treffen. Die leidenschaftlichen Rhythmen des Balkans hat die renommierte Akkordeon-Spielerin quasi in die Wiege gelegt bekommen. Mit Detlef Görke hat sie einen erfahrenen Bassisten an ihrer Seite und auch Axel Spreitzer schöpft aus der Erfahrung von drei Jahrzehnten Schlagzeug.

Beim creole_sommer kommen neben der Musik aus dem creole-Pool weitere creolische Sinneserfahrungen ins Spiel. Im Ebertpark kann man mit allen Sinnen genießen und erleben, welche kulturelle Kreativität in Einwanderungsgesellschaften möglich ist.
Das Musikprogramm, die Kindertheater-Aufführungen und ein buntes Spiele- und Workshop-Angebot am Familiensonntag und nicht zuletzt eine trans-mediterrane Küche spricht jüngere und ältere Menschen an und ist ein Angebot für die ganze Familie

Das gesamte Programm findet sich ab 1. Juli auf www.kulturrheinneckar.de.
Ein Flyer liegt an den bekannten Stellen aus.