Reutter, Gerd

Geboren 1931. Seit 1991 gestaltet er Skulpturen aus grobkörnigem Ton. 1991 bis 1995 Schüler von Klaus Lehman, Darmstadt. Seit 1994 Ausstellungen, u.a. 1994, 1996 und 1998 im historischen Gewölbekeller der Stadt Mannheim; 1995 in der Rathaus-Galerie Mannheim; 1995 im Deutsch-Amerikanischen Institut Heidelberg; 1996 CEK Galerie, Karlsruhe; 1998 5.u. 2000 6. Biennale Kleinplastik Hilden. Teilnahme Keramik Offenburg 2002-Teilnahme an QUATTROLOGE seit 1995. " ... Hinter einem aus drei mächtigen zylindrischenSäulen gebildeten Tor wird der Blick auf eine emporsteigende Treppe freigegeben, die auf der linken Seite von einer Art Wall, auf der rechten eher von einer kleinen Stützmauer gefaßt ist. Optisch geht man gerade auf ein monumentales Kunstensemble wie Stonehenge zu, aber dann kommt der Bruch: Dieses Opjekt hat eine Höhe von 32 Zentimetern und ist zu dem von oben offen. Man kann es sozusagen domestizieren, ganz kühl optisch abgreifen, von "oben" betrachten, und dann kann man rein virtuell - auch von oben einsteigen und die Treppe herabschreiten. Die Ambivalenz zwischen imposanter Monumentalität und vertrauter Dimensionalität beherrscht Reutter wie kaum ein zweiter Plastiker, der mit architektonischen Metaphern arbeitet. " Dr. Jochen Kronjäger