Lehr, Thomas

Der 1957 in Speyer geborene Thomas Lehr wurde von der Literaturkritik bisher fast nur gelobt. "Der Spiegel" bezeichnete ihn als "einen der Enkel von Grass & Co". Lehr studierte in Berlin Biochemie und arbeitete danach als Computerfachmann in der FU - Bibliothek. 1993 gelang dem Autor mit seinem Roman "Zweiwasser oder die Bibliothek der Gnade" ein glänzendes literarisches Debut. Noch emphatischer feierte die überregionale Presse Lehrs 1999 erschienenen Roman "Nabokovs Katze", eine 600 Seiten starke Liebesgeschichte. 2001 erschien die Novelle "Frühling" die Lehrs Ruhm weiter festigte. Den vom Kulturministerium Rheinland-Pfalz und dem SWR gestifteten Georg-K.-Glaser-Preis (7500 Euro) erhält Thomas Lehr für seinen bisher unveröffentlichten Text "Keine Zeit". Das SWR2 - F.