Kubiczek, André

1969 als Sohn einer Vietnamesin und eines Deutschen in Potsdam geboren, studierte Germanistik in Leipzig und Bonn und lebt als freier Autor in Berlin. 1997 erhielt er das Arbeitsstipendium Brandenburg, 1998 das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste Berlin. Sein bemerkenswertes Debüt "Junge Talente" (2002) beschwört die träge und zugleich spannungsgeladene Atmosphäre der DDR-Endzeit herauf. Die "Jungen Talente", die diesen eigentümlichen Kosmos bevölkern, sind Exzentriker und Träumer, die sich der staatlichen Bevormundung entziehen und so eher unbeabsichtigt zum Zusammenbruch des Systems beitragen. Im Frühjahr 2003 erscheint sein neuer Roman "Die Guten und die Bösen" bei Rowohlt Berlin.