Katharina Wolf liest. Gringo Mayer macht Musik

Texte&Töne

Sonntag, 19. Juli 2020, 17 Uhr
Parkinsel Ludwigshafen, (Nahe TFC-Gelände zum Rhein hin)

Katharina Wolf lebt mit ihrem Mann, ihrem Sohn und zwei Katzen in Ludwigshafen am Rhein. Sie hat in Mannheim Germanistik und Kulturphilosophie studiert und danach in Frankfurt in einer PR-Agentur ein Volontariat begonnen und abgeschlossen. Nach einigen Jährchen des täglichen Pendelns in die Bankenstadt ging es jobtechnisch zurück in die Heimat wo sie als Online-Redakteurin arbeitet.
„Seit ich denken kann, lese ich. Dabei ist es fast schon zu einem krankhaften Zwang geworden, immer ein Buch bei mir zu haben. Eine Angewohnheit von mir ist dabei seither, die Geschichten weiterzuspinnen. Ich war beispielsweise mit dem Ende von „Der Herr der Ringe“ nie zufrieden und hatte da einige bessere Ideen! Aber Tolkien wollte ja nicht auf mich hören!
Irgendwann habe ich dann selbst angefangen zu schreiben. Meist nur Textfetzen und einzelne Kapitel oder Dialoge. Aber irgendwann wurde es mehr … Es wurden ganze Geschichten daraus, mit denen ich meiner Familie zu Weihnachten immer eine große Freude bereitete. Familie und Freunde waren es dann auch, die mich mehr oder weniger dazu gedrängt haben, mich doch auch mal um einen Verlag zu bemühen …“
Bisherige Veröffentlichungen
• Vier Jahre ohne dich (2015, Amrûn Verlag)
• STRIKE - oder die Unwahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen zu werden und die große Liebe zu finden (2016, Amrûn Verlag)
• Nachrichten von Mr Dean (2018, Amrûn Verlag)
• Mein Herz, dein Kopf und ein Universum dazwischen (2019, Amrûn Verlag)
• Die Sache mit der Motte und dem Licht (2019, Impress Verlag)
• Winter of love – Ben & Elli (2019, Impress Verlag)
• Festivalsommer – Ist Feiern genug? (2020, Selfpublishing)
https://www.katharina-wolf.com/veroeffentlichungen-2/

Gringo Mayer
Stimmgewaltig machte sich Tim G. Mayer als Sänger der Band Die Felsen rund um seine Heimatstadt Ludwigshafen bereits in jungen Jahren einen Namen. Dann wurde es still um ihn, bis er 2017 als Gringo Mayer

„Ich hab mein ganzes Leben in Ludwigshafen und Mannheim verbracht, irgendwann ist mir die Decke auf den Kopf gefallen. Dann hab ich von einem auf den anderen Tag meinen Job hingeschmissen, meine Sachen gepackt und bin in Richtung Süden abgehauen. Aber nicht nach Italien oder Spanien, sondern in den Schwarzwald. In der neuen Umgebung kam die Inspiration langsam zurück, nächtelang feilte er an einzelnen Gitarrenparts. Doch neue Songs waren zunächst nicht in Sicht, die Worte wollten sich einfach nicht mehr zu Versen zusammenfügen. Bis er eines Tages wieder zur Gitarre griff und plötzlich kurpfälzische Worte und Reime geradezu aus ihm heraus sprudelten. Die Musik dazu entstand wie von allein, ein Akkord fügte sich automatisch an den anderen.“

Dem Song Monnemer Dreck, auf kurpfälzisch geschrieben, der Titelmelodie für den Kinofilm “Mannheim – Neurosen zwischen Rhein und Neckar” wurde, folgten weitere. In ihnen geht es um ein bestimmtes Lebensgefühl, die Suche nach Schönheit in einer auf den ersten Blick grauen Umgebung. Seine Songs erzählen Geschichten, die unverkennbar im Delta zwischen Rhein und Neckar angesiedelt sind, die von von den Höhen und Tiefen der Arbeiterstadt erzählt oder von einer Mutter, die sich an den Drogen des eigenen Kindes vergreift.
Das rockige Grundgerüst seiner Musik wird stilistisch erweitert durch den melodischen Zungenschlag des Dialekts. Der Soul in seiner Stimme, eine einzigartige Klangfarbe zeigt sich besonders in melancholischen Momenten. So schön hat der Blues in der deutschen Sprache schon lange nicht mehr geklungen. Kein Wunder also, dass in den Medien bereits erste Vergleiche mit der Mannheimer Legende Joy Fleming kursieren.

„Als ich das gelesen hab, musste ich erstmal lachen. Bis dahin ist es natürlich noch ein weiter Weg.
Aber dann hab ich in die Hände gespuckt und mir gesagt: Alla Hopp, jetzt geht’s rischdisch los!“

Eintritt frei * Spenden willkommen!
NUR WENN ES SCHÖN IST!